Museum nach Feierabend vom 10.4.

Nina Piorr

Harfe und Literatur

Zarte Harfenklänge und feinsinnige poetische Texte gab es im April in der Reihe "Museum nach Feierabend" im Öhringer Weygang-Museum zu hören: Bei ihrer musikalischen Autorenlesung gelang es Nina Piorr, eine ganz besondere Stimmung hervorzurufen. Sprachlich ausdrucksstarke Passagen aus ihrem Erstlingswerk "Zwei Seiltänzer" über die Freundschaft zwischen dem einsamen Seniorenheimbewohner Leopold und der an einer Angststörung leidenden Uniabsolventin Olivia untermalte die Öhringer Kulturwissenschaftlerin mit passenden Stücken auf ihrer Konzertharfe. So griff etwa das melancholische Renaissance-Stück "My Lady careys dompe" Leopolds Einsamkeit sowie Trauer um seine verstorbene Frau auf, während Stücke aus Irland oder Lateinamerika tänzerisch-temperamentvoll daherkamen. Seit mehr als 18 Jahren spielt Nina Piorr Harfe und träumte nicht minder lang davon, ein eigenes Buch zu schreiben.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.