OG Öhringen des Albvereins "In den Hälden" unterwegs

Auf dem Bänkle "in den Hälden"
Öhringen: Alte Turnhalle | Wanderführer Volker Wagner führte die Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins über die Hälden. Unterstützt von Herrn Hans-Peter Kaindl, der als Geddelsbacher absolut ortskundig war.
Bei sehr heißen Temperaturen und permanentem Sonnenschein ging es beim Parkplatz am Stöckig bei den Adolzfurter Hälden los. Entlang den Weinbergen und Rosenstöcken zum Startpunkt der Gleitschirmflieger. Von dort hat man einen wunderschönen Blick sowohl ins Himmelreich (Bretzfeld-Siebeneich) als auch ins Paradies (Eschenau). Der Katzenbuckel im Odenwald war auch zu sehen.
Einen kurzen Halt machten wir am Landgraben, welcher die Grenze zwischen den Adolzfurter Hälden und den Geddelsbacher Hälden darstellte. Da es den Friedhof in Geddelsbach erst seit 1893 gab mit Erweiterung 1929 wurden die Verstorbenen lange Zeit in Unterheimbach beigesetzt. Ein Blick ins Tal zeigte auch das "Totenbrückle", dort wurde der Sarg gedreht, um dem Verstorbenen einen Blick in seine Heimat zu gewähren.
Herr Kaindl berichtete aus seiner Jugendzeit in der Geddelsbach noch 22 Landwirte und eine Mühle hatte, heute gibt es keine Tierhaltung mehr. Der Ort, welcher 250 m über N 0 liegt, hat 250 Einwohner und 249 Hektar Fläche. Es gibt noch Wengerter und einen Imker am Ort.
Sehr willkommen war die Besichtigung der kühlen Kelter, in welcher die noch mit Wasserdruck betriebene Weinpresse zu sehen war. Während des Dorfrundgangs wurde klar, warum Geddelsbach einst bei dem Wettbewerb "Unsere Dorf soll schöner werden" soweit vorne lag. Schmucke, gepflegte Häuser waren zu sehen. Bei den Temperaturen genossen alle die Geselligkeit während der Abschlußeinkehr bei Weinschorle im beschatteten Außenbereich.
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