Raus aus dem Toten Winkel " im Straßenverkehr

Aktionstag der Serviceclubs Ladies´ Circle 65 Hohenlohe-Öhringen und Round Table 222 Hohenlohe für die Hungerfeldschule Öhringen



Ein eher ungewöhnliches „Spielgerät“ war an einem Schultag im März 2018 auf dem Schulhof der Hungerfeldschule aufgebaut: Eine Sattelzugmaschine des Abschlepp- und Bergedienstes Florian Herbold hatten die Frauen und Männer der Serviceclubs Ladies´ Circle 65 Hohenlohe-Öhringen und Round Table 222 Hohenlohe mitgebracht, um den Dritt- und Viert- Klässlern eine Gefahr näher zu bringen, die ihnen nicht selten zum Verhängnis im Straßenverkehr werden kann – den „Toten Winkel“.
Mit weiß-rotem Absperrband wurde der „Tote Winkel“ seitlich und vor dem Führerhaus des LKWs markiert. Die Zusatzspiegel waren mit Folie verdeckt, übrig geblieben war nur der vorgeschriebene Außenspiegel. Die Reduzierung auf das Vorgeschriebene hatte ihren Sinn: Den Schülern der 3. und 4. Klassen am Blick aus dem Führerhaus zu zeigen, was der LKW-Fahrer alles NICHT sehen kann.
Als „Toten Winkel“ bezeichnet man den Bereich, den der Fahrer mit dem Blick in den Rückspiegel und dem Blick nach rechts aus dem Beifahrerfenster (ohne Zusatzspiegel) nicht einsehen kann. Wer sich hier aufhält, kann beim Rechtsabbiegen vom rechten Hinterrad überrollt werden. Außerdem beschreibt er den Bereich direkt vor dem Führerhaus.
Immer zu zweit kletterten die Schüler ins Führerhaus, um das Problem mit eigenen Augen zu erkennen: teilweise bis zu 25 ihrer Klassenkameraden konnten die Schüler vom Sitzplatz des LKW-Fahrers aus NICHT sehen. Sowohl im seitlichen „Toten Winkel“ als auch im „Toten Winkel“ direkt vor dem Führerhaus. Nicht nur für die Schüler ein „Aha-Erlebnis“, auch für die Lehrerinnen und die Direktorin Frau Klumpp, die ebenfalls im Führerhaus Platz nahmen.
Der Aktionstag „Raus aus dem Toten Winkel“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Serviceclubs Ladies´ Circle 65 Hohenlohe-Öhringen und Round Table 222 Hohenlohe. Die meisten Mitglieder haben selbst Kinder im Grundschulalter und wissen: Wir können unseren Kindern den „Toten Winkel“ erklären, mit ihnen Modelle dazu bauen oder von den Lehrern und der Polizei im Rahmen der Verkehrserziehung an die Tafel schreiben lassen. Richtig vorstellen können es sich die Schüler erst, wenn sie es selbst in der Realität erlebt haben.
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