Naturfreunde in Würzburg

Naturfreunde und ihre Begleiter erleben in Würzburg eine klultur-historiche Führung durch die Altstadt und kommen dabei auch zur Residenz.
Die blühenden Tulpen schauten etwas betroffen aus den Überresten des nächtlichen Schneefalls, als die Naturfreunde und ihre Begleiter jüngst mit dem Bus nach Würzburg starteten. Bei Sonnenschein und kaltem Wind begann die Führung mit Ludwig Schönbein im Rathaus. Hier erinnerte ein Modell an die am 16. März 1945 nahezu totale Zerstörung der Stadt. Vorbei an vielen Bürgerhäusern führte er die Gruppe und mit Anekdoten gewürzt, verstand er es, Geschichte und Hintergrund der Bauten unterhaltsam zu vermitteln. Die alte Mainbrücke mit dem schönen Blick zur Feste Marienberg und der Dom St. Kilian waren weitere Stationen. Im Dom erfuhr man Interessantes zu der stattlichen Reihe der Bischofsgrabmäler. Insbesondere fand die Aufmerksamkeit der Besucher der Epitaph des Lorenz von Bibra, der von Tilmann Riemenschneider geschaffen wurde und eine seiner wenigen Steinmetzarbeiten ist. Vom Lusamgärtlein, mit der Grabstätte des Minnesängers Walther von der Vogelweideman schied man nicht, ohne ein bekanntes Gedicht aus seiner Feder gehört zu haben. Mit einem Bummel durch den Residenzpark dieses UNESCO-Weltkulturerbes schloss der informative Rundgang. Mit  einer Einkehr in einer urigen fränkischen Gaststätte, wo man sich Frankenwein und fränkischen Spezialitäten munden ließ, ging der Aufenthalt in der Main-Franken-Metropole zu Ende.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.