Naturfreunde wandern

Nach der Wanderung lud der schattige Biergarten am Einkorn zur Abschlußeinkehr ein.
Auch in Coronazeiten ist Wandern noch problemlos möglich, wenn die Bedingungen stimmen. So konnten die Naturfreunde mit den Wanderführern Gertrud und Olaf Norkus vom Startpunkt Einkorn bei Schwäb. Hall die weite Aussicht über das Kochertal und den Schwäbisch-Fränkischen Wald bei herrlichem Wetter genießen. Eine Säule aus aufeinander geschichteten Bohrkernen ließ die Gruppe erahnen, welche gewaltigen Kräfte gewirkt haben mussten, um dieses Land über den Spiegel des früheren Urmeeres empor zu heben. Ein Gedenkstein im Wald erinnerte an die Zeit, als Haller Bürger in selbstgebauten Segelflugzeugen den Gipfel für ihre Flüge nutzten, die nicht immer glimpflich verliefen. 1935 stürzte hier ein junger Pilot ab. Weiter ging es auf schattigen Waldwegen zum Bombensee. Hier übte zunächst die deutsche Luftwaffe und nach danach die US-Luftwaffe den Bombenabwurf. Das Gebiet war gesperrt und wurde streng bewacht. Nach Ende der militärischen Aktivitäten „eroberten“ immer mehr US Soldaten das Gelände für Freizeit-aktivitäten, natürlich nach gründlicher Räumung, denn Blindgänger und Munitionsreste waren weit verstreut. Nach Abzug des Militärs wurde das Gelände frei zugänglich. Noch eine kurze Rast bei der Teufelskanzel und man gelangte wieder zum Ausgangspunkt, wo ein schattiger Biergarten zur Einkehr einlud.
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