Aufforstung ist aktiver Klimaschutz! Braucht die Stadt Öhringen einen Klimaschutzmanager?

Öhringen: Schloss Blauer Saal | In der Sitzung des Öhringer Gemeinderates am 21.01.2020 wurde unter anderem über die Schaffung der Vollzeitstelle eines Klimaschutzmanagers für die Stadt Öhringen debattiert.

Weltweite Schreckensmeldungen wie Hurrikans über Haiti und Überschwemmungen in New Orleans wurden von der Stadtverwaltung u.a. als Begründung für die Notwendigkeit einer entsprechenden Stelle angeführt. Allein die Personalkosten für diese Stelle liegen bei 70.000 € jährlich.

Aufgabe dieses Klimaschutzmanagers wäre dann unter anderem die Beratung und Information zur CO2-Reduzierung, Energieeffizienzsteigerung, Maßnahmen zur Stromeinsparung, Installation eines Klimabeirates, … . Öhringen möchte also aktiv das Weltklima retten, damit entsprechende Schreckensmeldungen künftig der Vergangenheit angehören.

Doch ist dies überhaupt realistisch? Reden wir doch mal kurz über die Faktenlage:

Deutschland ist insgesamt für 2,08% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und bewegt sich damit circa auf derselben Stufe wie der Iran. Ob in Teheran wohl auch schon einen Klimaschutzmanager angestellt wurde?

Wahrscheinlich nicht!

Dies könnte unter anderem mit zwei Punkten zu tun haben. Zum einen beträgt der Anteil des CO2 an unserer Atemluft 0,04% hiervon ist 96% natürlichen Ursprungs und lediglich 4% lassen sich menschlicher Aktivität zuordnen. Nun heißt der geringe Anteil des CO2 in der Luft an sich ja noch nichts, macht doch die Dosis das Gift. Wäre da nicht der CO2-Kreislauf! Denn CO2 begünstigt das Pflanzenwachstum. Da Pflanzen mittels Photosynthese CO2 und Wasser in Sauerstoff und Glucose (Zucker) umsetzen. Kurz das ach so schädliche CO2 könnte auf ganz natürliche Weise unserer Atmosphäre entzogen werden. Es ist sogar zwingend erforderlich da ohne CO2 auch keine Pflanzen gedeihen können.

Anstatt einer Vollzeitstelle für 70.000 € jährlich zu schaffen empfiehlt die AfD-Fraktion der Stadtverwaltung daher für das Geld besser ein paar Bäume zu pflanzen. Dies wäre ein weitaus größerer und nachhaltiger Beitrag für unser Klima und stärkt zudem den Naherholungswert unserer Region.
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