Wächter des Zabergäus mit neuem prachtvollen Blick auf's Industriegebiet

Der eigentliche Postkartenblick vom oberen Weg Michaelsberg mit Schloss Magenheim. Blick getrübt bereits durch neuen Riegel von 2019. Layher Werk 3 wird noch größer. Insbesondere Cleebronn und Frauenzimmern sind im Einfluss des Werks
Wir Zabergäuer schätzen die Industriegebiete, welche so harmonisch an der durch Bauernland plätschernden Zaber liegen. Deren kubische Baukörper treten in einen spannenden Dialog mit den weiten Feldern der Kulturlandschaft und sind so ein belebendes Element.
Mit der Leistung von Brackenheims Ehrenbürger und Ende Februar 2020 in Ruhestand gegangenen Vorsitzenden des Zweckverbands Wirtschaftsförderung Zabergäu Rolf Kieser ist das Industriegebiet Langwiesen besonders in den vergangenen 5 Jahren auf beachtliche Länge gewachsen. Diese Dimension lässt sich nun in ganzer Pracht vom Michaelsberg aus erblicken. Seit 1970 haben Generationen dieses Land der Zaberaue abgetrotzt.
Der Postkartenblick über Cleebronn mit Schloß Magenheim hinweg auf den Heuchelberg wird mit immer wieder neu hinzukommenden Bauten drunten im Tal bereichert. Ein Erlebnis ist es dem zuzuschauen und neue Landmarken zu entdecken. 2016 rückte der Logistikbau von Taxis ins Blickfeld, weitere Hallen folgten, zuletzt 2019 eine Halle westlich davon.
Bald werden die Schornsteine der neuen Layherfabrik bei Frauenzimmern Akzente setzen. Mit den immissionsschutzrechtlichen Forderungen vom Februar werden sie sogar bis auf knapp 50 Meter Höhe reichen. Die das eingeschnittene Gelände um 13 Meter überragende und gut 200 Meter breite Rückwand des Produktionsgebäudes wird den Taxis-Bau in den Schatten stellen, bei dem man 2016 noch nichtsahnend von besonders großem „Raumschiff“ sprach. Wie auf eine Modelleisenbahn wird man den LKW-Verkehr beobachten können. Eine braungrüne Vegetationsdecke auf dem Dach der Feuerverzinkerei wird als Tundra-Vegetation einen weiteren Lebensraum in dem einer toskanischen Landschaft gleichenden Zabergäu schaffen. Der Standpunkt vom Michaelsberg wird diesen Lebensraum erlebbar machen. Doch noch sind da die Erdhügel des seit einem Jahr eingerichteten Baufeldes.
Cleebronn ist wahrlich die Gemeinde, wo oben nur der Himmel ist. So wirbt sie auf ihrer Homepage. Mit den Worten des Internetauftritts „unverbaute Naturlandschaft“ weitet sich tatsächlich der Horizont, wenn der Blick über die Wahrzeichen der prosperierenden Wirtschaft mit den in die Landschaft integrierten Hallen, Achterbahnen und Kraftwerke schweift.
Bilder des Albums wurden am 1.4.20 aufgenommen.
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Peter Kochert aus Pfaffenhofen | 29.04.2020 | 00:53  
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