Frevel im Wald-Leserbrief in der HN-Stimme vom 05.Mai 2018

Hallo Frau Friedrich,
mit Interesse habe ich Ihren Artikel vom 19. April über die Abholzung bei Lehrensteinsfeld gelesen. Meine negativen Entdeckungen sind die Bauschuttablagerungen im Zaberfelder Wald und nicht weit weg von Lehrensteinsfeld im Beilsteiner Stadtwald. Auch dort ist ein großes Versagen des Landratsamtes angezeigt. Ich habe den Verdacht, dass im Landratsamt Heilbronn besonders bei der Forstabteilung einiges im Argen liegt. Trotz unserer massiven Dokumentationen mit Bildern, gesichertem Abfall und unserer Zeugen die sich nach dem ersten Zeitungsartikel gemeldet haben und einer Umweltmeldung bei der Landesregierung, werden uns Laborwerte und angebliche Prüfprotokolle über den Bauschutt vorenthalten. Am 22. März hat die Umweltstelle der Landesregierung aufgrund unserer Proteste zwei Probebohrungen im Zaberfelder Wald veranlasst. Anwesend war Herr Feldmann, Herr Fuchs und weitere Beamte, sowie die Firma, die den Bauschutt eingebaut hat und ein Prüfinstitut, welche die Untersuchungen durchführt. Bis zum heutigen Tag haben wir keine Antwort erhalten. Unsere Petition hat bis jetzt über 1500 Unterschriften, damit das Einbringen von diesem Müll generell per Gesetz im Wald und in Landschaftsschutzgebieten verboten ist. Auch das scheint im Landratsamt keinen zu interessieren. Unser nächster Schritt ist eine Anzeige beim Ermittlungsdienst, Gewerbe/ Umwelt der Polizei. In dieser Sache ist Ihr Kollege mit Bildern und anderen Details eingebunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.meine.stimme.de. Für uns ist die Zeitung ein wichtiger Aspekt, damit die Menschen im Land auf diesen Frevel aufmerksam werden. Die meisten schauen weg und trauen sich nicht sich mit Ämtern anzulegen. Umweltschutz geht uns Alle an. Wir brauchen eine Intakte Natur. Auch das Abholzen bei Lehrensteinsfeld zeigt, wie furchtbar einfach die Behörden ohne Wissen handeln, angeblich aber die Experten in ihren Reihen haben. Ausgleichsmaßnahmen sind das auch nicht, wenn man der Natur etwas wegnimmt, gibt es keinen Ausgleich, wo soll der herkommen.

Beste Grüße
Peter Kochert
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Wandern mit d'r Gaby un em Erich aus Heilbronn | 06.05.2018 | 20:18  
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