Kurkuma die Wurzel mit viel Potential

Die Kurkuma-Knolle ist fester Bestandteil vieler indischer Kochmischungen. Dabei überzeugt das Gewürz nicht nur durch einen einzigartigen Geschmack, sondern bringt zudem noch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften mit sich. Insbesondere die positiven gesundheitlichen Eigenschaften werden im Folgenden Text erläutert.

Was ist Kurkuma eigentlich?

Bei Kurkuma handelt es sich um eine gelbe Wurzel, die zur Familie der Ingwergewächse gehört, jedoch eher mit einem würzig-milden Geschmacksbild überrascht. Zudem wird die Kurkumawurzel bereits seit mehreren Jahrtausenden im Südasiatischen Raum als Gewürz sowie als Heilmittel angewandt. Aufgrund der ätherischen Öle und des Wirkstoffs Curcumin ergeben sich bei der Einnahme von Kurkuma positive Auswirkungen für die Gesundheit.

Entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma

Der menschliche Körper nutzt kurzfristige Entzündungen, um entstandene Schäden zu beheben und gefährliche Bakterien abzuwehren. Doch insbesondere chronische Entzündungen setzen dem Körper zu und fördern Krankheiten wie Alzheimer, Krebs oder Herzerkrankungen. Mithilfe des Curcumin, welches in Kurkuma enthalten ist, lassen sich Entzündungen behandeln und vorbeugen.

Antioxidative Wirkung von Kurkuma

Aufgrund hoch reaktiver Moleküle, welche auch als freie Radikale bezeichnet werden, kann oxidativer Schaden entstehen. Insbesondere die Reaktion mit organischen Substanzen wie Proteinen oder Fettsäuren kann zu einem beschleunigten Alterungsprozess oder einem erhöhten Krankheitsrisiko führen. Durch die Aufnahme antioxidativer Wirkstoffe, kann der Körper vor diesen freien Radikalen geschützt werden. Der in Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin hat eine stark antioxidative Wirkung und regt zusätzlich die Aktivität körpereigener Antioxidantien an.

Verminderung des Risikos für Herzerkrankungen

Eine der häufigsten Todesursachen weltweit sind Herzerkrankungen. Insbesondere das Polyphenol Curcumin hilft bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen, indem das Endothels am Herzen gestärkt wird. Beim Endothel handelt es sich um eine Gefäßbeschichtung, welche den Stoffaustausch zwischen den Gefäßen und dem Herz reguliert. Insbesondere eine schwache Funktion des Endothels führt zu einer negativen Regulierung des Blutdrucks sowie zur Blutgerinnung und somit zu den Hauptursachen für das Auftreten von Herzerkrankungen.

Schutz vor Krebserkrankungen

Zum aktuellen Zeitpunkt wird der wirkungsvolle Einsatz von Kurkuma zur Vorbeugung und Behandlung von Krebszellen erforscht. Allerdings haben Studien bereits gezeigt, dass das in Kurkuma enthaltende Curcumin die Entstehung, das Wachstum und die weitere Streuung von Krebszellen beeinflussen kann. Des Weiteren zeigen diese Studien, dass das Wachstum von Metastasen gehemmt und das Absterben von Krebszellen stimuliert werden kann. Allerdings basieren alle bisherigen Studien auf Tierversuchen, sodass eine Repräsentativität für Menschen bisher nicht gegeben ist.


Kurkuma zur Beruhigung des Magens

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass das Polyphenol Curcumin dabei hilft Verdauungsbeschwerden zu beseitigen und zusätzlich eine beruhigende Wirkung auf den Magen hat. Curcumin sorgt für eine bessere Verdauung von Fetten und verhindert somit das Völlegefühl und die Blähungen, welche aufgrund fettreicher Ernährung entstehen können. Zusätzlich bekämpft das Curcumin Entzündungen im Verdauungssystem.

Senkung des Risikos für Gehirnerkrankungen

Insbesondere der Wachstumsfaktor Braun-derived Neutrotrophic Factor (BDNF) ist ausschlaggebend für die Vernetzung und das Wachstum von Nervenzellen im menschlichen Gehirn. Aus wissenschaftlichen Studien geht hervor, dass neurale Funktionsstörungen wie Depressionen oder Alzheimer im Zusammenhang mit einem niedrigen BDNF-Gehalt stehen. Der Wirkstoff Curcumin hilft dabei, die Konzentration von BDNF zu erhöhen und hilft auf diese Weise dabei Gehirnerkrankungen und Einschränkungen der Gehirnaktivitäten zu bekämpfen.

Insgesamt bringt die Einnahme von Kurkuma viele positive Effekte mit sich, insbesondere für die Gesundheit. Zudem lassen sich bereits heute ein Großteil dieser Effekte nachweislich belegen, sodass der natürliche Wirkstoff Curcumin eine wirkungsvolle Ergänzung zur Prävention vieler bekannter Krankheiten darstellt.

Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC40807...
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514
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