Albverein wanderte bei Talheim

Untersteinbacher und Talheimer Albvereinler am Altwürttembergischen Landgraben
Bei Bilderbuchwetter fand die September-Wanderung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Untersteinbach, statt. Die Wanderführer Roselinde und Dietmar Binder sorgten mit Unterstützung der OG Talheim für eine interessante und abwechslungsreiche Tour. Start für die 40 Teilnehmer war in Talheim am Parkplatz Schloßberghalle. Über die Ortsmitte mit dem Jahreszeitenbrunnen ging es in die Weinberge, von wo die schöne Aussicht genossen wurde. Vorbei an einem Reiterhof führte der Weg dann zum Altwürttembergischen Landgraben, einer im 15. Jh. errichteten Grenzbefestigung, die bis 1803 hauptsächlich als Zolleinnahmequelle diente. Sie war ursprünglich als Verteidigungsanlage geplant, ihre strategische Bedeutung war jedoch nur gering. Nach der verdienten Pause wurde es richtig idyllisch. An der Schozach entlang wanderte die Gruppe hinauf zum Lauffener Landturm, dessen Obergeschoss im April 1945 durch Artillerie-Beschuss zerstört, 1949 aber wieder hergerichtet wurde. Das besondere Highlight der Wanderung war der Besuch des Pfädle-Hofes von Erhard Schoch. Auf seinem Anwesen stieß der Talheimer Landwirt und Schnapsbrenner im Jahr 1983 zufällig auf ein Massengrab aus der Jungsteinzeit (vor ca. 7.000 Jahren). Zum Abschluss der Wanderung kehrten die Teilnehmer in das Talheimer Gasthaus Mühlau ein.
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