Namibia lockert die Ausgangsbeschränkung

haltbares Essenspaket (Foto: genehmigt)
 
Händewaschen vor der Essensausgabe in der Suppenküche (Foto: genehmigt)
Aktuelle Notizen aus Namibia                 2. Mai 2020
Von Dienstag, 5. Mai, werden die strengen Ausgangsbeschränkungen etwas gelockert. Menschen dürfen sich nun wieder im ganzen Land frei bewegen, müssen aber in der Öffentlichkeit eine Gesichtsmaske tragen. Besonders bedürftige Personen bekommen von der Regierung einige Masken gestellt. Die Außengrenzen bleiben weiterhin geschlossen, nur dürfen nun Namibier mit einer zweiwöchigen Quarantäne wieder zurück in ihr Land kommen. Größere und kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben wieder geöffnet, auch Straßenverkäufer, Restaurants und Lodges, die Essen anbieten, dürfen dies als Take-Away verkaufen. Schönheitssalons und Frisöre dürfen unter besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen geöffnet werden.
Ansonsten bleiben Restaurants, Hotels, Theater, Kinos, Fitnessstudios, Nachtclubs, Kasinos, Seminare, Konferenzcenter und Vergnügungsparks geschlossen und Alkohol darf weder gekauft noch verkauft werden. Öffentliche Versammlungen sind nicht erlaubt, somit auch keine Gottesdienste und Gemeindeversammlungen.
Diese Phase zwei gilt vorläufig bis zum 2. Juni.
In der Phase drei, die den ganzen Juni über gilt, werden die Gastronomie- und Hotelbetriebe und kulturelle Einrichtungen wieder geöffnet, jedoch mit der Auflage, dass der Alkohol nur im privaten Bereich getrunken werden darf. Hoffentlich sind dann die kirchlichen Veranstaltungen wieder (eingeschränkt) erlaubt.
In der Phase vier beginnt dann die „Neue Normalität“. Es werden ab Ende Juni auch wieder schrittweise die Grenzen zu ausgewählten Ländern geöffnet und der Schul- und Universitätsbetrieb soll dann wieder ab Anfang August in regulärer Form beginnen.
Diese drei weiteren Phasen können jedoch aufgrund besonders Umstände verkürzt oder verlängert werden. Doch gibt es nun in Namibia diesen 4-Phasen-Plan, an denen sich die Menschen orientieren können.
Was heißt das nun für unseren Verein?
Die letzten fünf Wochen mit strenger Ausgangsbeschränkung haben bei den Menschen ohne feste Arbeit, den Tagelöhnern und Gelegenheitsarbeitern viel Armut und Not hinterlassen. Aber auch die Pastoren und kirchlichen Angestellten werden in den nächsten Wochen noch nichts wieder verdienen. Auch die Schulspeisungen für die Grundschüler gibt es erst ab August.
Albertina und Yvonne werden ihre Suppenküchen jetzt mit gebotenen Abstandsregeln wieder öffnen, aber vermutlich kommen wesentlich mehr Kinder und Erwachsene, die dringend auf diese Extra-Mahlzeiten angewiesen sind.
Ich danke allen Spendern, die uns in dieser besonderen Zeit eine Extra-Spende geschickt haben. Wir werden dieses Geld und zusätzliches Geld aus unserem Vereins-Etat dazu benutzen, um die Not bei den Menschen in Okombahe und in anderen Teilen Namibias etwas zu lindern.
Falls Sie mithelfen wollen, dann können Sie gerne auf unser Vereinskonto überweisen: Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06
Schreiben Sie uns unter kontakt@namibia-verein.de und wir nehmen Sie gerne in die Liste für Interessierte mit auf. Dann bekommen Sie in unregelmäßigen Abständen neue Informationen von den Projekten.
Mehr Informationen finden Sie unter der Vereinshomepage www.namibia-verein.de
Joachim Knoche, 1. Vorsitzender Tel 07949 940269
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