Post aus Namibia (Abschluss)

Wann? 14.11.2021 15:30 Uhr

Wo? Schulhaus/Vereinsheim Oberhöfen, Unterhöfener Straße 11, 74629 Pfedelbach DEAuf Google Maps anzeigen
Magthe Hoeses, Margret Knoche und Albertina Willem in der Suppenküche in Okombahe
 
FSJler in Okombahe
Pfedelbach: Schulhaus/Vereinsheim Oberhöfen | Wir, Margret und Joachim Knoche, sind nach 2 ½ Monaten wieder wohlbehalten zurück in Pfedelbach.
Was entstand für den Verein in den letzten 2 ½ Monaten neu?
a) Der Freiwillige über „weltwärts“ in Okombahe

Zusammen mit dem „Freundeskreis Afrika e.V.“ ist unser Verein für Gustav Rolka im Schülerheim in Okombahe verantwortlich. Es war gut, dass wir in den letzten 3 Wochen Gustav in seine Arbeit einführen und ihn dabei begleiten konnten. Okombahe ist schon „hardcore“-Afrika und er allein dort, - das ist für ihn eine besondere Herausforderung. Nun wird er in den kommenden 10 Monaten versuchen, die Kinder und Jugendlichen im Schülerheim zu fördern.
b) Die neue Verantwortliche für die Vereinsarbeit in Namibia
Die letzten 1 ½ Monate hatten wir Zeit, Magthe Hoeses in alle unsere Projekte einzuarbeiten. Sie ist dabei, unseren deutschen Verein in Namibia als NGO registrieren zu lassen. Das ist mit viel Aufwand und sieben Personen verbunden und die Registrierung scheint ebenso schwierig zu sein, wie unsere Erfahrungen mit dem Innenministerium. Es ist gut, dass Magthe ihren Lebensraum in Omaruru hat, dem Ort, der von Okombahe am nächsten ist, und wohin unsere Projektverantwortlichen regelmäßig hinfahren und dann gleich ihre Einkaufsbelege bei ihr lassen können. Ich hoffe, dass sie sich gut einarbeitet und der Verein durch sie eine deutlich Arbeitsentlastung und Unterstützung in Namibia erfährt.
c) Unser privatgekauftes Auto in Namibia
Wie ich Ihnen in der ersten Post schrieb, haben Margret und ich uns einen 6-Jahre-alten Nissan Bakkie zugelegt, mit dem wir in den letzten Monaten gut und sicher knapp 10 000km gefahren sind. Am Anfang stand die Frage im Raum, was geschieht mit dem Auto, wenn wir wieder in Deutschland sind. Da Magthe kein eigenes Auto besitzt, aber die Projekte in Okombahe, an der MLH und in Swakopmund regelmäßig besuchen und begleiten soll, lag es nahe, ihr das Auto zu geben. Das haben wir nun vertraglich festgehalten. Wir sind weiter für alles verantwortlich, Reparaturen, Vollkaskoversicherung, usw. …, aber der Wagen wird gefahren und benutzt und wir haben (hoffentlich) das Auto wieder, wenn wir das nächste Mal kommen.
d) Englisch-Unterricht in der Suppenküche
Neben dem Essen der ca. 80 benachteiligten Klein-Kinder in der Suppenküche von Albertina ist uns auch deren geistige Förderung wichtig. Dazu bekamen ca. 20 Eltern bisher schon einen Zuschuss für den Kindergartenbesuch, außerdem haben wir eine Toy-Library, einen Spielraum mit kreativen und anregenden Spielen, eingerichtet und nun gibt es vor jeder Suppenküche für eine Altersgruppe Englisch-Unterricht. Mit viel Geduld, kleinen Büchern und Singen versucht Alexia den Kindern spielerisch Englisch beizubringen. Das ist nicht einfach und in der Umgebung sehr ungewohnt für die Kinder. Wir lassen das nun auf Probe bis zu unserem nächsten Besuch laufen und werden dann sehen, ob es so gut läuft oder was wir verändern sollten.
Einladung:
Es gibt noch vieles zu erzählen oder zu schreiben, doch dafür ist hier nicht der entsprechende Platz. Wer mehr von Ihnen über die letzten Monate in Namibia erfahren möchte, ist herzlich für kommenden Sonntag, 14. November von 15:30 bis 18 Uhr in das alte Schulhaus nach Pfedelbach Oberhöfen eingeladen. Für Kaffee und kalte Getränke ist gesorgt. Wir treffen uns unter corona-konformen Bedingungen. Bitte um telefonische Anmeldung (07949 940269).
Joachim Knoche, 1. Vorsitzender
www.namibia-verein.de
kontakt@namibia-verein.de
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