Viele neue Suppenküchen in Namibia

Die Reisegruppe in Okombahe / Namibia
 
Schüler in der Suppenküche von Naftaline in Omaruru
Joachim und Margret Knoche aus Pfedelbach-Oberhöfen waren mit sieben weiteren Personen aus Pfedelbach und Umgebung für drei Wochen gemeinsam in Namibia. Dabei haben sie die Projekte des Namibia-Unterstützungsvereins e.V.  und einige touristische Highlights im mittleren und nördlichen Teil Namibias besucht.

Im Anschluss war der Vereinsvorsitzende noch zwei Wochen alleine im Land, um die Projekte vor Ort mit den Mitarbeitern weiterzuentwickeln.
Dabei traf er auch Naftaline Hiiko an der der SI !Gobs Schule in Omaruru. Sie unterrichtet dort „Life Skills“ (Lebenskunde) in den unterschiedlichen Klassen. Ihre Aufgaben sind jedoch weiter gefasst als nur zu unterrichten. Sie macht vieles von dem, wofür bei uns Schulsozialarbeiterinnen verantwortlich sind. Sie kennt die einzelnen Schüler und ihre Lebensumstände sehr genau. Wie gut ist es, dass sie mit ihrem Wissen für die vom Verein unterstützten Schüler in den Schülerheimen in der Grundschule Waldfrieden und an der SI !Gobs Schule verantwortlich ist. Sie wird in Absprache mit den anderen Verantwortlichen für die Schülerheime dem Verein Anfang November die benötigten Plätze in den entsprechenden Schülerheime nennen und zu Schuljahresbeginn die bedürftigen, strebsamen und ordentlichen Schüler dafür auswählen. Wir hoffen, dass wir wieder alle bedürftigen Schüler und Schülerinnen unterstützen können.
Überall in Namibia entstehen kleine Suppenküchen in Eigeninitiative. Das ist für das Land Namibia und für die Armutsverhältnisse im Land kein gutes Zeichen. Naftaline startete zusammen mit einer deutschen Praktikantin an der SI !Gobs Schule eine eigene Suppenküche für die hungrigen Kinder in der Pause, die morgens noch kein Frühstück hatten und es sich nicht leisten können, in der Pause von Frauen privat angebotene Fettcookies (Fettkrapfen) für 1 NAD (6ct) oder ein belegtes Brötchen (5 NAD – 30ct) oder kleine Süßigkeiten zu kaufen. 65 Schüler hat Naftaline auf ihrer Liste, aber zurzeit können nur 35 kommen, da sie sich das vom eigenen Geld nicht mehr leisten kann. Es gibt nur wenig Fleisch, aber dafür Reis oder Maisbrei (Papp) mit viel Gemüse, das sie sehr günstig auf einer Farm bei Omaruru organisiert. Spontan ließ ihr Joachim Knoche 1000 NAD (60€) dort und sie war ganz glücklich. Maisbrei mit Milch und Zucker gibt es nur in den Grundschulen einmal täglich in der Pause umsonst, die Sekundarschulen bekommen nichts mehr – als ob die älteren Schüler kein Essen mehr bräuchten! Mit hungrigem Magen ist das Leben noch einmal anstrengender als es in Namibia für den Großteil der Menschen eh ist.

Mit Ihrer Hilfe kann der Namibia-Unterstützungsverein seine gute Arbeit sinnvoll fortsetzen.
Ein Kind in der Suppenküche kostet ca. 5€ pro Monat, ein Platz im Schülerheim mit Schulkleidung ca. 10€ pro Monat und ein Schulplatz im Internat der kirchlichen Martin-Luther-High-School ca. 20€ im Monat.
Spenden mit dem Stichwort „Suppenküche“, „Schülerheim“, „Schulplatz“ oder „wo am Nötigsten“ können Sie gerne auf unser Vereinskonto überweisen:
Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06
Weitere Informationen unter www.namibia-verein.de, Tel 07949 940269
Joachim Knoche, 1. Vorsitzender
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