Wieder zurück aus Namibia

  Vor sechs Wochen habe ich Ihnen mitgeteilt, dass ich demnächst noch einmal – wie immer auf eigene Kosten - nach Namibia fliegen werde und was ich mir vorgenommen habe zu erledigen.
Vieles von dem konnte ich mit den Menschen vor Ort in Okombahe besprechen, durchdenken und voranbringen.
Die 70 vom Verein unterstützten Schülerinnen und Schüler in den fünf Schülerheimen in Okombahe, Omaruru und an der Martin-Luther-High-School habe ich alle besucht und mit ihnen gesprochen. Mit den Verantwortlichen konnte ich auftretende Probleme durchdenken und neue Verfahren für das kommende Schuljahr beschließen. Da ist z. B. der Kauf der Schuluniformen, die nicht mehr alle in Omaruru erhältlich sind, sondern einige aus Windhoek bestellt werden müssen.
Die beiden Suppenküchen, die beide dreimal wöchentlich in Okombahe stattfinden, laufen nach Aussagen der Menschen vor Ort und der Teilnehmenden gut. In die Suppenküche für die Kleinen kommen ca. 80 Kinder, die andere Suppenküche für Schüler der 8.-10. Klassen, die in der Mittagspause kein Essen bekommen, nutzen ca. 40 Lernende, die hinterher frisch gestärkt mit gefüllten Magen wieder am Nachmittagsunterricht teilnehmen.
Das Essen für Kinder ist wichtig, aber nur ein Standbein. Wenn keine pädagogische Betreuung von Anfang an dazukommt, sind diese Kinder bei Schulbeginn gleich benachteiligt. Aus diesem Grunde haben in Okombahe eine Toy-Library (ein Raum mit pädagogischen Spielsachen) eingerichtet. Diese zwei jungen, unausgebildeten Frauen haben eine Fortbildung bekommen und haben nun neuen Mut und Ideen, um mit den Kleinen zu spielen und sie zu fördern. Diese Toy-Library und die Suppenküche für die Kleinen soll demnächst ein namibischer Verein selbstständig verantworten. Dazu liegt der Antrag auf Gründung eines Wohltätigkeitsvereins mit einem 5-Jahres-Plan zur Genehmigung beim Sozialministerium in Windhoek.
Durch intensive Gespräche mit der deutschen Botschaft und mit ehemaligen Schülern von mir, die nun in verantwortlichen Stellen arbeiten, habe ich neue Ideen, um an Gelder von anderen Organisationen für weitere Projekte in Namibia zu kommen.
Fehlenden Dokumente für ein größeres Zaunprojekt um eine Grundschule in Khomasdal, einem Teilort von Windhoek, konnte ich mitbringen, ebenso viele Briefe und Bastelartikel der beiden Schulen aus Okombahe für die GMS Neuenstein und die kommenden Weihnachtsmärkte in Öhringen und Neuenstein.
Vieles andere konnte noch angestoßen oder erledigt und viele Kontakte für die zukünftigen Aufgaben geknüpft werden, - nun wird sich in den kommenden Monaten zeigen, was geht und was nicht geht. Aber im kommenden Frühjahr werden wir wieder da sein und mit den Verantwortlichen vor Ort reden.
Das alles geht nur, weil viele Personen hier aus der Umgebung dem Namibia-Unterstützungsverein Geld anvertrauen, mit dem diese Projekte und Aktivitäten durchgeführt werden können. Spenden können Sie gerne auf unser Vereinskonto überweisen: Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06
Schreiben Sie uns unter kontakt@namibia-verein.de und wir nehmen Sie gerne in die Liste für Interessierte mit auf. Dann bekommen Sie in unregelmäßigen Abständen neue Informationen von den Projekten.
Falls sich jemand von Ihnen vorstellen kann, in Deutschland oder auf den Reisen in Namibia aktiv mitzuarbeiten, kann er/sie gerne über die Vereinshomepage www.namibia-verein.de mit dem Vorstand Kontakt aufnehmen, Tel 07949 940269
Joachim Knoche, 1. Vorsitzender
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