Politik und Wein – eine gelungene Verbindung

Weinhoheiten und Polit-Profis: Württ. Weinprinzessin Laura Irouschek und Hohenloher Weinkönigin Tamara Elbl mit Landrat Matthias Neth, Minister Guido Wolf und Landtagsabgeordneter Arnulf von Eyb (von links)
Pfedelbach: Marstallkeller | Der CDU-Kreisvorsitzende Arnulf von Eyb, MdL, freute sich, dass Guido Wolf, Minister für Justiz, Europa und Tourismus, nach Pfedelbach gekommen ist und viele Interessierte den Marstallkeller füllten, und Landrat Matthias Neth freute sich, dass die Kochertaler Genießertour den Weintourismus-Preis gewonnen hat. In politisch turbulenten Zeiten sei das Gespräch mit den Bürgern umso wichtiger, so der Minister, aber das müsse nicht todernst vonstattengehen: „Deshalb ist die Weinprobe ein guter Rahmen“. Und so kredenzten die Hohenloher Weinköniginnen Tamara Elbl und Laura Irouschek edle Tropfen vom Jagsttal bis zur allumfassenden Hohenloher Kellerei, während dazwischen Guido Wolf über seine Verantwortungsbereiche sprach. Die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft sei allein an den 330.000 Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe abzulesen, „das sind mehr als in der Autoindustrie“, so der Minister. Anstelle von Kirchturmsdenken wünsche er sich ein Zusammenrücken unter der Marke „Wir sind Süden“. Der Brexit sei ein Schock, der zwar auch zu neuer Europabegeisterung führte, aber: „Wenn in der Flüchtlingskrise keine europäische Lösung gelingt, verliert Europa an Akzeptanz“. Im Justizbereich habe er 600 neue Stellen geschaffen, doch allein mit Blick auf die dramatisch überbelegten Vollzugsanstalten bleibe noch viel zu tun. „Ich habe harte Kost serviert“, so Guido Wolf, „aber ich hoffe, dass sie durch den Wein etwas weicher geworden ist“.
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