Offener Treff Schöntal erwandert Schwarzwälder Flößerpfad

Kleine Stärkung vor der Wanderung
27 Wanderer vom Offenen Treff Schöntal trafen sich am 23. Mai in aller Frühe an der Jagsttalhalle Bieringen. Wanderfreund Josef - an diesem Tag auch unser Fahrer - wartete dort schon mit einem Bus. Frohgelaunt ging die Fahrt Richtung Schwarzwald, denn nach tagelangem Regen strahlte bereits die Sonne vom Himmel.

 Wandern verbindet: In Peterzell bei Alpirsbach gab es ein großes Hallo mit den Begleitern für diesen Tag, Reinhold und Dieter, Wanderfreunde von vergangenen Schwarzwaldtouren im kleineren Kreis. Gestärkt mit Kaffee und Butterbrezeln im Gasthof Linde brachte der Bus die Gruppe nach Loßburg zum Start der rund 12 Kilometer langen Tour.
Am Anfang faszinierte ein zauberhaftes Naturareal, der Erlebnispfad zum Kinzig-Ursprung und um den Kinzigsee. Danach folgten die Wanderer dem Flößerpfad und als kleine Abenteuereinlage einem kurzen Irrweg steil bergab über Stock und Stein. Entlang des hier noch schmalen Flusses, leicht bergab mit wenigen Steigungen, genossen alle die herrliche Landschaft. Haltmachen lohnte sich an den vielen Informationstafeln, wo allerlei Wissenswertes über die Geschichte der Flößerei zu erfahren war. Am Weg konnte auch ein originalgetreu nachgebautes 12 Meter langes Teilstück eines Floßes - ein sogenanntes Gestör - bestaunt werden. Vorbei an ehemaligen Mühlen und Gutshöfen, deren Geschichte auf Tafeln beschrieben ist, erkennt man hier überall die Spuren der Flößerei. Hat sie doch über 600 Jahre der Region Arbeit und Brot gegeben.

 Für zwei Pausen in frischer Waldluft hatte jeder sein Rucksackvesper dabei - aber nach vier Stunden in Alpirsbach angekommen ließ sich natürlich keiner die Schwarzwälder Kirschtorte oder den Schwarzwälder Eisbecher entgehen. Trotz müder Füße wurde noch ein kleiner Bummel durch die Stadt gemacht, bevor es mit dem Bus wieder nach Peterzell ging. Dort erwartete der Lindenwirt die Schöntaler Gruppe mit einer schön gedeckten Tafel und einem leckeren Vesper- und Salatbüfett mit warmen und kalten Speisen. Nach diesem erlebnisreichen Tag fuhr Josef alle sicher zurück ins Hohenloher Land.
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