Der Webert in Schwaigern ist bedroht - Webertfest Rückblick

Auch ein seltenes Moschusbock-Männchen gesellte sich zu einer Besucherin des Webert-Festes (Foto: Petra Best)
Schwaigern: Streuobstwiese Webert | Bei herrlichem Wetter fand das dritte Webert-Fest am 01.07.2018 auf der NABU-Wiese im Gewann Webert in Schwaigern statt. Die Besucher konnten unter vielen Schatten spendenden Obstbäumen sitzen und Gratisgetränke oder Grillwürste und Stockbrot vom offenen Feuer genießen. Unter Anleitung von Kräuterpädagogin Silvia Heider hatte man die Chance, aus frisch gesammelten Webert-Kräutern ein leckeres Pesto zuzubereiten. Die damit bestrichenen Brote mundeten herrlich.
Bei den jungen und jung gebliebenen Besuchern kam der Barfußpfad aus Naturmaterialien gut an. Mit verbundenen Augen hieß es, Geruchs- und Tastsinn anzustrengen und zu erraten, worüber man gerade barfüßig lief. Große Kiesel, Tannenzapfen, Moos und Schlamm, spitze Tannennadeln, Minze und Zitronenmelisse ließen manche Aha- oder sogar Aua-Rufe erklingen. Aber der Spaß war dennoch groß.
Die Besucher stellten anwesenden Mitgliedern der Bürgerinitiative ,,ProWebert" viele Fragen zur intensiv diskutierten geplanten Umlegung des Rebgewanns Webert, welche das von vielen sehr geschätzte Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet Webert längs der Talaue des Rohnsbaches bedroht. Intensive Diskussionen entwickelten sich um das Stück wunderschöne intakte Natur mit seiner Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Selbst ein Männchen des seltenen Moschusbocks wurde dort entdeckt.
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