Durch das Mittelalter im Jagsttal

Die Teilnehmer der Aktivgruppe Talheim vor dem historischen Rathaus in Neudenau

Bei Nieselregen starteten die 24 Teilnehmer der Aktivgruppe Talheim in Neudenau zur einer Wanderung, die vorbei an vielen Pilgerstätten aus vergangenen Zeiten führte.

Das erste Ziel war die 800-jährige Pferdewallfahrtskapelle St. Gangolf mit sehenswerten Fresken und hufeisenbeschlagenen Türen. Nach einem Anstieg über die Kalte Hecke und das Fischerwäldchen erreichte die Gruppe durch steil abfallende Hänge das Jagsttal in Siglingen. Abermals ansteigend ging es nun durch 1000 Jahre alte Rebfluren vorbei an gut erhaltenen Natursteinmauern und Wengerthäuschen hinauf auf die Hochebene. Mystische Stimmung herrschte auf der Höllischen Höhe, als es immer noch regnete. Wetterbedingt wurde kurzerhand beschlossen, die Wanderung abzukürzen. Abenteuerlich und herausfordernd gestaltete sich diese Abkürzung durch eine Klinge im Seewald. Trotzdem verlor keiner den Mut. Bald war der mit Seerosen bewachsene Böcklingsee, die Jagdhütte und die Saatschulhütte erreicht. Beim Verlassen des Seewaldes wurden die Wanderer endlich mit Sonnenschein, blauem Himmel und Weitsicht belohnt. Mit einem Rundgang durch das fast 900 Jahre alte Städtchen Neudenau, mit Schloss, sehenswertem Marktplatz und mächtigen Fachwerkhäusern, endete die etwas abenteuerliche 17 Kilometer lange Rundwanderung.
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Eva Blankenbach aus Heilbronn | 21.08.2017 | 08:45  
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