Grüne Hohenlohe mit Jutta Niemann, MdL, zu Gast im Albert Schweitzer Kinderdorf

von links nach rechts Herr Schüz, Herr Bartole, Frau Kern, Herr Griese, Frau Niemann, Frau Reichardt, Frau Andres, Frau Hammel und Herr Braun
Waldenburg: Albert-Schweitzer-Kinderdorf | Der Vorstand des KV Grüne Hohenlohe besuchte mit Jutta Niemann, MdL, das Albert Schweitzer Kinderdorf Waldenburg, um sich bei Herrn Schüz, pädagogischer Vorstand und Herrn Bartole, Geschäftsführer, über die vielfältige Arbeit des Kinderdorfs zu informieren. Im Kinderdorf leben Kinder und Jugendliche mit Kinderdorfeltern und deren eigenen Kindern wie in einer normalen Familie mit ca 7 Kindern zusammen. Auf diese Weise erhalten die Kinder optimale Entwicklungschancen. Im Sinne von Albert Schweitzer steht das Miteinander und Füreinander im Mittelpunkt des Alltags jeder einzelnen Kinderdorffamilie. Die Kinderdorfeltern bleiben für viele Kinder Rückhalt und Anlaufstelle selbst dann noch, wenn sie längst selbständig sind und eigene Familien haben. Die Dorfgemeinschaft ist mit insgesamt acht Familien stark und lebendig. Aber neben diese Arbeit erfüllt das ASK viele weitere pädagogische Aufgabenfelder wie  Mädchenwohngruppe, begleitetes Jugendwohnen, Betreuung von UMAs. usw. Aufgaben des ASK sind auch Beratung und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen: wie z.B. Infokoop (Informations- und Kooperationsstelle gegen häusliche und sexuelle Gewalt ) und das Kinder-und Frauenschutzhaus. Frau Hammel(Infokoop) und Frau Andres (Kinder-und Frauenschutzhaus) informierten eindrücklich über die Sorgen und Nöte der betroffenen Menschen und der Möglichkeiten der Hilfe. Infokoop leistet einen professionellen Beitrag zur Prävention von häuslicher und sexueller Gewalt bei Mädchen und Jungen. Seit über 20 Jahren bietet das Kinder- und Frauenschutzhaus Schutz und Sicherheit für Frauen mit und ohne Kinder. Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind, finden hier Hilfe und Beratung. Für eine begrenzte Zeit können sie bleiben und im Haus wohnen.
Leider stehen in dem Haus nur insgesamt 14 Plätze zur Verfügung. Oftmals müssen Frauen abgewiesen werden. Außerdem ist es immer schwieriger geeignete Wohnungen für eine  Anschlussunterbringung zu finden. Alle Einrichtungen sind neben der staatlichen Grundfinanzierung auf Spenden angewiesen.
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