DRK Ortsverein Weinsberg leidet unter den Corona-Einschränkungen

Ein Jahresrückblick der besonderen Art

Der Ortsverein Weinsberg des Deutschen Roten Kreuzes blickt auf ein turbulentes Jahr unter Corona-Einfluss zurück. Die seit März 2020 angeordneten Beschränkungen warfen auch die Bemühungen der ehrenamtlich Tätigen zurück, bei Einsätzen in Not- und Katastrophenfällen sowie Blutspendeterminen und Festen ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen. Vieles, was man gerne gemacht hätte, oder wofür man jahrelang gekämpft hatte wie die Helfer-vor-Ort-Gruppe, war schlagartig auf Eis gelegt oder nur noch in reduziertem Umfang möglich. War das Jahr 2020 noch „wie immer“ angelaufen und erste Termine und Einsätze abgearbeitet, kam im März 2020 – wie für viele andere auch – der Lockdown. Sowohl Ausbildungen als auch klassische Dienstabende konnten nur noch sporadisch stattfinden. Umso schöner, dass es dem Ortsverein Weinsberg trotzdem gelungen ist, bei zwei Blutspendeterminen über 380 Blutkonserven zu gewinnen. Das Team der Bereitschaft wurde hierbei wie immer von ehrenamtlichen Helfern wie z.B. den Sulmtalnarren sowie Unternehmen aus der Region unterstützt, deren wertvolle persönliche oder Sachspendenhilfe Blutspendetermine erst ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gelte auch der Gruppe der Sozialarbeit, die sich im Corona-Jahr 2020 etwas einfallen ließ und rund 500 handgenähte Masken her- und bereitgestellt hatte, die auf drei Wochenmarktterminen in Weinsberg und über den Landesverband in Stuttgart abgegeben wurden.

„Einsatzbereitschaft, Idealismus, Kreativität und Einfallsreichtum – das sind Markenzeichen der Ehrenamtlichen im Ortsverein Weinsberg des DRK, der neben der Stadt Weinsberg auch die Gemeinden Ellhofen, Eberstadt und Lehrensteinsfeld abdeckt!“, sagte der 1. Vorsitzende des Vereins, BM Stefan Thoma, aus Anlass des Jahresrückblicks 2020. Es sei unbedingt erforderlich, den Corona-Realitäten ins Auge zu schauen und die behördlicherseits verhängten Einschränkungen zu akzeptieren, um in absehbarer Zeit den Teufelskreis von wachsenden bzw. auf hohem Niveau stagnierenden Fallzahlen durchbrechen zu können. Als Vertreter einer Helferorganisation könne man kein Verständnis aufbringen, wenn unbedachte Mitmenschen sich und andere in Gefahr brächten. Hier sei Vernunft das oberste Gebot.
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Moni Bordt aus Weinsberg | 02.12.2020 | 19:47  
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