Aktive Talheimer über dem Dez- und Kayberg

Der Aufstieg zum Dezberg wärmte die Wanderer bereits auf
Weinsberg: Alter Friedhof im Klinikum am Weissenhof | Die interessanten Wanderungen mit der Aktivgruppe Talheim haben d' Gaby un de Erich sehr vermisst. Im Januar hat Michael Köble dann als Heimatreporter bei meine.stimme.de die Tour ausgeschrieben. Per "Newsletter" wurde die Information durch einen Link geteilt und so konnte sich die eine Gruppe in die andere integrieren. Isolde und Brigitte hatten eine schöne Runde vom Parkfriedhof in Weinsberg aus geplant. Es ging zuerst in Richtung Dezberg zum Aussichtspunkt. Die Wanderer bewegten sich zwar im Sonnenschein an diesem Sonntagmorgen, aber im Tal lag Nebel und verbreitete eine mystische Stimmung.
Die nächste Station war Gellmersbach, wo an der St. Leonhardskirche ein kurzer, kultureller Halt gemacht wurde. Brigitte konnte vom Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Gefangenen, berichten. Ihm ist auch die Kette gewidmet, die die Kirche umspannt. Eigentlich kommen solche Kettenkirchen nur im Alpenraum vor. Somit ist das Kirchlein in Gellmersbach etwas ganz Besonderes. Auch die Notglocke aus einer Fliegerbombe macht diese Kirche zu einer Seltenheit. Die Wanderer zog es wieder hinauf auf die Höhen, wo sie auf dem Weg nach Lennach einen herrlichen Blick hinüber zum Eberfirst genießen konnten. Hinter Lennach ging es am Naturdenkmal Pfitzbrünnele und den Feuchtgebieten (ND) Württemberger Wald, auf der Gemarkung Weinsberg, vorbei in Richtung Mönchswald, bevor die Gruppe zum Vespern rastete. Durch den kahlen Wald war die Aussicht hinunter nach Gellmersbach möglich. Weiter führte der Weg ins Tal hinunter auf einem Nebenweg im Unterland, der mit einem roten Plus markiert ist. Später weist das liegende U auf eine Stichlinie hin. Diese führte die Wandergruppe zum Kreuz auf dem Kayberg. Hier gab es zahlreiche Fotos von der lohnenden Aussicht. Beim Abstieg bot die Höhe einen herrlichen Blick über den gesamten Weißenhof. Brigittes Anmerkungen zur Geschichte des Gutshofes, der bereits 1463 erstmals erwähnt wurde, lauschte die Gruppe im Windschatten eines Weinberg-Häuschens, denn inzwischen war ein kalter Wind spürbar. Zum Glück waren es nur noch ein paar stramme Schritte und der Ausgangspunkt war erreicht.
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