Auf dem Jakobsweg

Unser persönliches Highlight 2018 war die Wanderung auf dem Camino Francés von St.-Jean-Pied-de-Port nach Sahagún im Mai. Auf über 400 Kilometern folgten wir den Spuren vieler zigtausend Pilger, die hier seit ca. 800 Jahren gepilgert sind.

Wir entdeckten die Schönheiten des spanischen Nordens: Die Weite der Meseta, die Blütenpracht des Frühlings, einsame, fast menschenleere Dörfer ebenso wie die herrlichen alten spanischen Königsstädte Pamplona, Burgos und Leon mit ihrem kulturellen Reichtum und quirligem Leben.

Leider hat durch den Einzug des Smartphones, auch auf dem Pilgerweg, die Kontaktfreudigkeit der Menschen nachgelassen. Trotzdem war die Begegnung mit Menschen aus allen Kontinenten dieser Erde eine der wertvollsten Erfahrungen dieser Pilgerreise.

Manchmal machte uns das Wetter zu schaffen. Der schwere Rucksack drückte auf dem Rücken und in mancher Herberge bekam man Nachts kein Auge zu; das Konzert der Schnarcher war infernalisch. Wenn uns dann am nächsten Morgen die Vögel mit ihrem Gesang begleiteten war alles vergessen, die Füße liefen von alleine und das Herz war glücklich.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, dann wollen wir den zweiten Teil des Caminos von Sahagún bis Santiago de Compostela und weiter zum Kap Finisterre laufen.
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Wandern mit d'r Gaby un em Erich aus Heilbronn | 27.12.2018 | 13:53  
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