Auf historischen Spuren durch den Stadtwald

Startaufstellung am Jungenberg
Bei angekündigt bestem Wetter trafen sich die Gäste wie immer am Wanderheim, um dann in zwei Gruppen den Vormittag zu genießen.
Uwe Bierschenk führte seine Wanderer auf den Schweinsberg, auf dem es mehrere Gräber aus der Bronzezeit gibt. Der Heilbronner Historiker Alfred Schlitz erforschte und öffnete diese Grabanlage.
Beim Luftangriff auf Heilbronn im Dezember 1944 wurde das Schlitzmuseum zerstört, die hier ausgestellten Exponate aus den Grabungen gingen verloren.
Keltengräber auf dem Schweinsberg

Selbst die Römer und die Alemannen sollen sich auf dem Schweinsberg im Jahre 368 eine Schlacht geliefert haben.
Während der pfälzischen Erbfolgekriege 1688- 1697 wurden hier zur Verteidigung die Ludwigschanzen angelegt.
Mit strahlend blauem Himmel wurden die Wanderer in ihrer Vesperpause am Schweinsbergturm verwöhnt.
Monika Breusch und ihre Gäste wanderten über das ca. 50 Hektar große Gelände der Waldheide, die bereits 1883 als Exerzierplatz angelegt wurde. In jüngster Vergangenheit waren hier ab 1974 Pershing Raketen der US Streitkräfte stationiert. Weiter gings zum Schilfsandsteinbruch der heute eine Strecke des Geo-Pfades ist. Über den Randweg steuerte die Gruppe den Galgen der Hochgerichtsstätte von Heilbronn an.
Nach einer Pause an der Aussichtshütte führte der Weg zurück zum Wanderheim.
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 03.09.2021 | 16:52  
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