Ausflug zum Glasmuseum Wertheim

Warten auf die Führung
Freiwillige vor hieß es gleich beim Beginn der Führung im Glasmuseum Wertheim. Zusammen mit dem Glasbläser durfte eine Teilnehmerin einen Fisch aus Glas herstellen. Die Führung durch das Museum beinhaltete eindrucksvoll die Entstehung des Glases vom Mittelalter bis heute. Früher blieben die Wanderglashütten solange im „Energielieferanten Wald“ bis dieser abgeholzt war, und zogen dann weiter zum nächsten. Heute ist dieses Vorgehen aus ökologischer Sicht undenkbar. Zur Herstellung von einem Kilo Glas benötigte man einen großen Baumstamm.
Was früher in der Glasherstellung möglich war wurde an wunderschönen Exponaten deutlich. Ein Apparat, der mit Glas ein Glockengeläute zu Gehör brachte, faszinierte die Gruppe sehr. Vitrinen mit wertvollen Gläsern aller Stilrichtungen und jeden Alters, Weihnachtsschmuck und geschmückte Weihnachtsbäume, luden zum Verweilen und Anschauen ein. Die Führung spannte auch einen Bogen zur Neuzeit und der industriellen Nutzung des Glases. So werden in Wertheim Glasfasern und Glasmatten hergestellt. Dass dieses Material weich und extrem biegsam ist überraschte die Zuhörer. Bei der Einkehr in Miltenberg waren sich die Teilnehmer darüber einig: Das war ein sehr interessanter Ausflug!
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