Besuch des Ostergartens in Obersulm

Warten in Kostümen auf die Führung
Eine bessere Einstimmung auf die Passionszeit, als den Besuch des Ostergartens Obersulm gibt es nicht. Schon mit der neuen Einkleidung gemäß der Mode vor 2000 Jahren spürt man, dass dies ein besonderes Erlebnis wird. Der Besucher taucht ein in eine völlig andere Welt. Man fühlt und erlebt die Stationen von Jesus, von der Krippe bis zu den Jüngern von Emmaus, in einer bewegenden und sehr emotionalen Führung. Die Teilnehmer werden auf eine Zeitreise mitgenommen die von Düften, Geräuschen, Musik und erklärenden Worten getragen wird. Das laute Jerusalem, der stille Garten Gethsemane oder das letzte Abendmahl sind wunderbar dargestellt. Die Gruppe, bestehend aus zwölf Personen analog der Jünger Jesu, erlebt das Abendmahl mit Brot und Traubensaft. Mit einem gewichtigen Sack auf den Schultern geht dann der schwere Gang aufwärts nach Golgatha. Dort am Kreuz dürfen dann alle Lasten und Sorgen am Kreuz Jesu Christi abgelegt werden. Bevor man jedoch in den paradiesischen Garten kommt, in dem alles hell und leicht ist, wo eine Quelle Wasser spendet, Vögel zwitschern und Blumen blühen muss noch die dunkle, erdrückende Grabkammer überwunden werden. Aber auch dort ist nicht alles dunkel, sondern wird von dem Engel erhellt der den Frauen am Ostermontag verkündet, dass Jesus auferstanden ist. 
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.