Geisterbeschwörer im alt ehrwürdigen Wanderheim in Weinsberg

(Foto: Albverein Weinsberg)
Viel Spaß hatten Groß und Klein beim Kürbisschnitzen am 7. Oktober im Wanderheim des Albvereins Weinsberg.
Bei nieseligem Oktoberwetter hatte sich der Nachwuchs des Albvereins mit Eltern im Wanderheim eingefunden, um für Halloween Geisterkürbisse zu schnitzen.
Aber woher stammt dieser Brauch? Der Abschied des Sommers wurde bereits von den Kelten gefeiert. In der Neuzeit kommt der Brauch aus den katholischen Gegenden der britischen Inseln, wie zum Beispiel aus Irland.
Von hier aus zog der Brauch mit den Auswanderern nach Amerika.
Von einem Weinsberger Landwirt in Gellmersbach stammten die Prachtstücke von Kürbissen, die die Kinder zu gruseligen oder auch lustigen Fratzen schnitzten.
Neunzehn Kürbisse wurden zu Gesichtern und Masken geschnitzt, und halten jetzt wohl in der dunklen Jahreszeit die Geister von den Elternhäusern der Künstler fern.
Für das leibliche Wohl wurde passend, mit selbstgebackenem Kürbiskuchen, und Getränken gesorgt.
Stolz zogen die Kinder mit ihren Kürbismasken nach Hause. So endete ein vergnüglicher Nachmittag im Wanderheim.
1
3
Diesen Autoren gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.