Kurz und knapp

Nach einer tropischen Nacht war es bereits um halb zehn ordentlich warm. Monika Breusch und Siegfried Jenewein hatten sich auf eine kurze Tour verständigt. Noch waren die Wanderer frisch fürs obligatorische Gruppenbild an der Bismark-Eiche. Majestätisch steht dieses Naturdenkmal vor dem Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Erst gemeinsam, dann getrennt, führten die beiden Wanderführer ihre Teilnehmer immer auf schmalen, schattigen Wegen durch den Heilbronner Stadtwald. An der Freundschaftsbank, oberhalb der Weinberge rastete die eine Gruppe mit Blick auf Heilbronn. Im Schilfsandsteinbruch, dem einzigen kühlen Ort der Stadt, trafen sich beide Gruppen wieder. Hier ließ es sich aushalten. Leicht fröstelnd erreichten alle Wanderer die Kirschenallee um sich wieder zu trennen. Über den Wurzelweg, einem schmalen Pfad oberhalb der Heilbronner Steinbruchkante führte Monika Breusch die Gruppe durch das dichte Blätterdach bis auf die Höhe der Kleist-Ruhe. Über den Galgenberg und das Gewann Paradies erreichten die Wanderer nach gut zwei Stunden den Parkplatz. Auch die zweite Gruppe erreichte, nach einer ausgiebigen Pause in den Grillhütten, wohlbehalten den Ausgangspunkt. Alle Teilnehmer haben mit reichlich Flüssigkeit diesen hitzigen Mittwochmorgen gut durchgehalten.
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