Sonntagswanderung am Württemberger Landgraben

Wandergruppe noch ohne " Tief Igor " (Foto: Uwe Bierschenk)
Auf dem Höhenrücken des ehemaligen Landgrabens startet die Sonntagswanderung mit 9 Wanderern und Wanderführer Uwe Bierschenk.
Von Stetten am Heuchelberg schlängelte sich der Weg entlang des Brühlgrabens durch den Golfplatz, mit seinem satten Grün, langsam bergauf.
Entlang der Weinberge des Weißenbergs, vorbei an der ehemaligen Burg, wurde die Höhe am Eichbühl erreicht. Bis zur Ravensburg im Kraichgau, reichte der Blick an diesem noch sonnigen Morgen. Der Höhenrücken bildete im 16. Jahrhundert eine Landwehr zwischen Heuchelberg und den Löwensteiner Bergen. Bedeutung hatte der Landgraben hauptsächlich als Zollgrenze. Als Landesgrenze wurde diese aber 1504 gemindert, als Württemberg im Landshuter Erbfolgekrieg die pfälzischen Ämter Weinsberg, Möckmühl und Neuenstadt eroberte.
Rechts und links des Weges standen wunderschöne Exemplare von Grenzsteinen, aus mehreren Jahrhunderten. Nach einer kurzen Verschnaufpause führte der Weg nun abwechselnd im Wald und am Rand der Weinberge, zur Heuchelberger Warte.
Mit einer Punktlandung trafen die Wanderer dort ein.
Nach dem Motto „ wer gut wandert soll auch gut essen“ wurde hier die Mittagsrast gemacht.
Uneingeladen wanderte Tief Igor dann auf dem Rückweg mit.
Nach knapp 15 km endete die Tour an der S 4 in Leingarten, die pünktlich einlief.
Grenzsteine am Heuchelberg bitte anklicken
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 18.03.2019 | 00:08  
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