Ultreia, Ultreia et Suseia

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Mit diesem alten Pilgergruß möchte ich alle Grüßen die so wie wir, dieses Jahr auf eine Wanderung auf den Jakobswegen in Spanien, Portugal oder Frankreich verzichten müssen.

Beim Anblick der Jakobsmuschel auf einem Wegweiser nahe dem Kloster Schöntal, wird es uns ganz warm ums Herz. Eigentlich wollten wir dieses Jahr den Caminho Português laufen, aber Corona macht uns da einen Strich durch die Rechnung.

Zwar ist der Weg inzwischen wieder geöffnet und die ersten Pilger haben Santiago de Compostela erreicht, aber wer einmal in einer Herberge mit 20 oder 30 Schläfern eine Schnarch- und Hustorgie erlebt hat, wird sich das sicher gut überlegen. Mit fortgeschrittenem Alter gehört man ja schließlich zur Risikogruppe.

Sicher werden die Herbergsmütter und Herbergsväter alles in ihrer Macht stehende tun, um den Pilgerweg so sicher wie möglich zu machen, aber wir haben uns entschieden darauf zu verzichten. Wer es aber trotzdem wagt, findet sicher ungewohnt einsame Wege. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das erstrebenswert ist. Lebt der Jakobsweg doch auch von den vielen Begegnungen mit Menschen aus aller Welt.
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4 Kommentare
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Karsten Milentz aus Eberstadt | 14.07.2020 | 18:22  
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Elke Pfeiffer aus Neckarsulm | 14.07.2020 | 23:03  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 15.07.2020 | 14:39  
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Montagswanderer Ellhofen aus Ellhofen | 15.07.2020 | 15:05  
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