vorweihnachtlicher Basar am 25, November wieder sehr erfolgreich

Weinsberg: Klinikum am Weissenhof | Er ist nun schon Tradition geworden, der vorweihnachtliche Basar des Fördervereins, inzwischen in der sechsten Runde angelangt und so erfolgreich wie eh und je. Um am Ersten Advent nicht mit den Weihnachtsmärkten in der Region konkurrieren zu müssen, hat der Förderverein seinen Vorweihnachtlichen Basar auf den Sonntag davorgelegt.

Eingeladen waren Patienten, Angehörige, Mitarbeiter, Freunde, Bekannte. Viele besuchten uns erstmals, angezogen von der Mundpropaganda. Und sie kamen, manche schon immer, gezählt hat sie niemand, aber es waren mindestens 400 Besucher, die sich über den ganzen Tag verteilten.

Mitarbeiter und Freunde, Angehörige und Bekannte, kurzum, jeder, der sich rechtzeitig meldete, konnte einen Stand belegen und auf eigene Rechnung verkaufen. Es war ein breites Angebot: Geschenke, Kunstgewerbe, Selbstgenähtes, Selbstgestricktes, Selbstgemachtes, man kann gar nicht alles aufzählen, was da auf den Tischen lag. Es gab nur eine Bedingung: Eigene Kreationen müssen es sein. Was diese Standbetreiber an Kreativität und Phantasie aufboten, das findet sich auf keinem anderen Weihnachtsmarkt. Und die Besucher wissen das. Auch das Buchantiquariat im alten Feuerwehrhaus fand seine Liebhaber.

Das zweite Highlight war natürlich das traditionelle Mittagessen aus der Klinikküche. Manche kamen nach eigenen Aussagen nur, weil sie unseren Klinikeintopf unwiderstehlich finden. Bei den Getränken zeigte es sich erneut: Weihnachtsmarkt geht sehr gut auch ohne Glühwein! Niemand hat danach verlangt.

Das dritte Highlight war unsere Kaffee- und Kuchentheke. Mitarbeiter und Freunde, aber auch einige Stationen spendeten reichlich Kuchen. Da sah man lauter Unikate, Hausfrauenkuchen eben, den keine Konditorei anbieten kann. Und auch die Kuchentheke war um 17 Uhr abgeräumt.

Dieser Tag hat sich zu einer Art Familien- und Freundestreffen entwickelt, viele Besucher hatten sich abgesprochen. Der Strom riss bis zum Schluss nicht ab. Alle fanden es gut, und sie werden mit Sicherheit auch nächstes Jahr wiederkommen.

Der Förderverein schulterte dieses Fest mit Ehrenamtlichen. Auch wenn sie Mitarbeiter waren, ihr Einsatz stand nicht im Dienstplan.

Aber auch das soll gesagt werden: Das Klinikum stellt den Festsaal und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, ohne die es nicht ginge. Und auch die Mithilfe der internen Dienstleister, Küche, Schreinerei, Marketing, Reinigung und Anlagepflege war unverzichtbar. Allen, die zum Gelingen dieses Basars beigetragen haben, an erster Stelle natürlich den Besuchern, sei herzlich gedankt.

Der Reinerlös des Tages geht an die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Dort soll ein alter Kindertraum erfüllt werden: ein Tipi, genauer ein Indianerzelt, das beim ersten warmen Sonnenschein nächstes Jahr auf dem Spielplatz bei Haus 27 stehen wird.

Dieter Karotsch
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