Weinsberg à la Carte

Hier beginnt unsere „Weinsberg à la Carte“ Wanderung.
 
Der Wein- und Rosenrundweg mit den in die Mauer eingelassenen Sprüchen der Techniker Abschlußklassen.

Ein Bummel durch Weinsberg nach 3G+

Gewandert - Gegessen - Getrunken - Glücklich

Unser gemeinsamer Bummel durch Weinsberg beginnt, wie könnte es auch anders sein, gleich mit dem Höhepunkt von Weinsberg, der Weibertreu. Für die Auswärtigen, die am Grasigen Haag parken wollen schon jetzt der Hinweis: Macht euch Gedanken über die Heimfahrt !   ;-))

Gut, solange wir noch können wandern wir hoch zur Burg, genießen die herrliche Aussicht, umrunden auf dem Rosen- und Weinwanderweg den Burgberg. Die vielen Sinnsprüche von den Abschlussklassen der Weinbauschule sind oft schon auf meine.stimme.de gezeigt worden, trotzdem immer wieder lesenswert. Ein Abstecher in das Kernerhaus, wo Dr. Liebig gerne Gäste empfängt und amüsant und kompetent aus dem Leben von Justinus Kerner plaudert, lohnt sich jederzeit.

Nun nehmen wir den Weg zwischen Kindergarten und Kirche. Die schönen Fenster und das Weinsberger Andachtsbild im Ostchor der Johanneskirche sind absolut sehenswert. Vom schönen Ökolampadiusplatz vor Kirche und Teutscher Schul nehmen wir die malerische Kirchstaffel hinunter zum Marktplatz. Dort erwartet uns das interessante Denkmal für die treuen Weiber von Weinsberg und das Weibertreumuseum.

Im Kaffeehaus 3Modul, an der Ecke, sollten wir uns jetzt ein Päuschen gönnen. Einen leckeren Cappuccino oder einen Cafe Corretto mit einem Schuss Grappa, ein Stück Torte, das haben wir uns jetzt verdient. Natürlich gibt es auch kräftigeres, ein Blick in die Karte lohnt sich in jedem Fall.

So gestärkt laufen wir ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang Richtung Traubenplatz.

Vorher kommt noch das schöne Chinarestaurant Jade. „Ente gut, alles Gut“! Das ist hier Programm. Knusprige Ente nach Szechuan-Art mit Gemüse, die lassen wir uns munden. Dazu etwas warmen Sake (Reiswein), man gönnt sich ja sonst nichts.

Am Traubenplatz erwartet uns Nalans Butcherei. Bekannt aus der TV-Sendung „Der Profi kommt“. Hier kommen Freunde eines guten Steaks voll auf ihre Kosten. Aber nicht nur die. Die kleine aber feine Karte zeigt, Frau legt Wert auf Regionales und Saisonales. Wir nehmen als Aperitif einen 2017er Pinot Brut vom Weingut Leis. Nach der Sellerie-Cremesuppe mit Würzmaronen gibt es zum Hauptgang Tranchen vom Flank Steak vom Hohenloher Rind. Dazu einen Lemberger trocken aus dem Staatsweingut Weinsberg. Auf die Nachspeise verzichten wir schweren Herzens, man soll es ja nicht übertreiben.

Jetzt müssen wir den Gürtel schon ein bisschen weiter machen. Zum Glück geht es in der Bahnhofstraße bergab. Wir bewundern ein schmiedeeisernes Tor und einige schöne Hausfassaden. An der Ecke Bahnhofstraße/Kernerstraße genehmigen wir uns nun den Nachtisch in der Eisdiele. Spaghettieis ist mein Favorit. Natürlich können wir auch nur ein Tüte oder einen Becher auf die Faust mitnehmen.

Müssen uns aber beeilen mit dem schlotzen, denn ein Blick zum nahen Seyfferbesen zeigt uns, das rote Licht leuchtet. Der Besen ist geöffnet. Wenn der Besen geöffnet ist, bleibt bei vielen Weinsbergern die Küche kalt. Seyffer ist Kult. Wir probieren leckeres Salzfleisch mit Sauerkraut. Dazu 2 Viertele von Seyffers legendärem Grauburgunder.

Jetzt brauchen wir aber wieder etwas Bewegung. Zum Bahnhof und über die Bahngleise geht es zum Biotop und der Erholungsanlage „Alte Ziegelei“. Ein hübscher kleiner Park. Im Frühling und Sommer Refugium für Insekten und Vögel aller Art. Entlang der grünen Lunge von Weinsberg wandern wir vorbei am See und dem Reitplatz.

Nun müssen wir uns leider wieder den Berg hochquälen zum Rappenhof. Werden aber entschädigt mit herrlichster Aussicht und exzellenter Bioküche. Da wir ein kleines bisschen auf unsere schlanke Linie achten wollen, gibt es als Vorspeise nur eine bunte Salatplatte mit Ei und gebratenen Roastbeef-Streifen vom heimischen Rind. Als Hauptgang nehmen wir Filet von der Dorade in Aromatomaten geröstet an Herbsttrüffelschaum mit geschmorten Schwarzwurzeln. Die 3 Viertele vom 2020er Riesling mit Weißburgunder von den Winzern vom Weinsberger Tal aus Löwenstein passen vortrefflich dazu. Der Rückweg ist weit, deshalb gönnen wir uns noch den Schwarzwaldbecher mit Schattenmorellen und Kirschwasser.

Derart gestärkt, nehmen wir den Rückweg in Angriff. Zum Glück kommen wir unterwegs wieder am Traubenplatz vorbei. Im Fonsi´s verzehren wir noch schnell einen der leckeren Burger. Natürlich passen noch 2 oder 3 frisch gezapfte Hefeweiße rein.

Die letzten Meter zurück zum Parkplatz schleppen wir uns ganz langsam mit letzter Kraft. Wer am Anfang auf mich gehört hat, der hat jetzt einen Fahrer*in dabei. Aber das sollte in der Stadt der treuen Weiber doch kein Problem sein, oder?

Wir sind nun ungefähr 10 Kilometer gelaufen, haben ca. 115 Höhenmeter geschafft und geschätzt 50.000 Kilokalorien zu uns genommen. Gratulation an alle, die das geschafft haben!
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18 Kommentare
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 16.12.2021 | 14:05  
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Moni Bordt aus Weinsberg | 16.12.2021 | 14:16  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 16.12.2021 | 14:29  
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Monika Breusch aus Ellhofen | 16.12.2021 | 14:33  
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Uschi Dugulin aus Neuenstein | 16.12.2021 | 15:18  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 16.12.2021 | 16:58  
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Tanja Blind aus Bad Wimpfen | 16.12.2021 | 17:04  
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Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 16.12.2021 | 18:07  
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Hans Jürgen Krug aus Obersulm | 16.12.2021 | 21:48  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 16.12.2021 | 22:22  
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Uschi Pohl aus Heilbronn | 17.12.2021 | 07:08  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 17.12.2021 | 09:30  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 17.12.2021 | 13:41  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 17.12.2021 | 13:46  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 17.12.2021 | 14:01  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 17.12.2021 | 14:11  
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Karl-Heinz Wachtler aus Leingarten | 25.12.2021 | 10:06  
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