Brunnen, Dinosaurier und ein Badesee. Zwei Weinsberger im Zabergäu.

Unterwegs im Zabergäu
Angeregt durch ein Foto in Jutta Kosters Heimaträtsel vom Rodbachhof, machten wir uns heute auf, um den Brunnenweg zu erkunden. Der Wecker hatte früh geklingelt und so waren wir schon um 7.30 Uhr am Startpunkt dem „Alten Sportplatz“ in Pfaffenhofen, von Weinsberg knapp eine Stunde Fahrzeit entfernt.

Die Wolkendecke war noch dicht, aber die tief stehende Morgensonne zauberte einen kleinen Regenbogen an den Himmel, als wir schon nach kurzer Zeit den Rodbachhof erreichten. Wohl niemand wird diesen Ort ohne ein lachendes Gesicht verlassen, zu kurios ist diese liebevoll zusammen gestellte Freilandausstellung bäuerlichen Lebens.

Die erste Quelle ist die Rodbachhof-Quelle. Es folgen in kurzen Abständen Steinhauer’s Rast und die Wetzsteinklinge. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen mit dem dort deponierten Wetzstein auch mein Messer zu schärfen.

Zwischendurch gibt es einen kurzen und knackigen Anstieg zum Weißen Steinbruch. Auf Schautafeln wird dort die Welt des Trias erklärt. Hier tummelten sich im Zabergäu vor unvorstellbar langer Zeit Dinosaurier und allerlei Urlurche und Echsen. Ein Abstecher, der sich lohnt.

Zurück auf dem Brunnenweg ergeben sich immer wieder herrliche Ausblicke in das Zabergäu, dass sich heute von seiner schönsten Seite zeigte.

Weiter geht es, begleitet von Vogelgezwitscher, durch herrlichen Mischwald. Wir erreichen den Petersbrunnen und kurz danach die Hirschbrunnen-Quelle, die Erste, die kein Wasser führt. Zahlreiche Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein. Wir aber laufen weiter um noch einen Abstecher zum Katzenbach Stausee zu machen.

Vorbei an wunderschönen Blumenwiesen kommen wir zu dem idyllischen kleinen See, der zum Baden einlädt und viele schöne Motive zum Fotografieren bietet. Hier gönnen wir uns eine kurze Pause. Nachdem wir den See umrundet haben, ist der letzte Brunnen der Robert’s Brunnen. Ein kleine Hütte, bietet dem Wanderer Schutz vor Regen, den wir heute aber zum Glück nicht brauchten.

Kurz vor dem Parkplatz öffnet sich der Wald noch einmal und gibt den Blick frei auf ein Kornfeld und irgendwie könnte man meinen es sei schon Hochsommer.
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5 Kommentare
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Uschi Pohl aus Heilbronn | 22.06.2020 | 19:08  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 22.06.2020 | 19:25  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 22.06.2020 | 20:07  
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Jutta Koster aus Leingarten | 22.06.2020 | 22:18  
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Montagswanderer Ellhofen aus Ellhofen | 23.06.2020 | 22:10  
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