Jährliche Baumpflegeaktion der im Naturschutz aktiven Weinsberger

nach getaner Arbeit (Foto: Michael Harmsen)
Vor Beginn der Industrialisierung war jede Gemeinde von einem Gürtel an Gärten und Baumstückchen mit Streuobst umsäumt. Dies diente vor allem der Ernährungssicherung. Die wenigen Nichtlandwirte und Handwerker, wie Schmied, Wagner, Seiler oder auch der Pfarrer hatten ihre Werkstatt ebenfalls im Ort und pflegten ihr Baumstück, um wenigstens mit einem ordentlichen Most über den Winter zu kommen. In Weinsberg fielen immer mehr dieser ökologisch wertvollen Stückle der wachsenden Bevölkerung und der Schaffung von Arbeitsplätzen zum Opfer. Nach dem 2. Weltkrieg wurden In Weinsberg das Flürlen und der Linsenberg und Gebiete an der Bahnlinie überbaut. Um die restlichen Streuobstflächen zu erhalten trafen sich am Samstag 19.2. alle die Naturschutzaktiven Weinsberger des Albvereins und des Nabus. Unter Anleitung der Mitarbeiter der Stadtgärtnerei wurden im Hungerberg die Apfelbäume geschnitten. Es wurde bewusst auch Totholz, als Nistmöglichkeit für Insekten und Nahrungsquelle für Spechte, belassen. Das Schnittholz wurde, auch mit Hilfe von Kindern, am Waldrand zu einer Benjeshecke aufgeschichtet. Es war eine tolle gemeinsame Aktion. Ein Abschluss mit Wurst, Weck, Apfelsaft aus Streuobst und Weinsberger Trollinger bestärkte uns nächstes Jahr weiterzumachen. Hermann Frisch
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6 Kommentare
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Daniela Somers aus Untergruppenbach | 27.02.2022 | 18:03  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 27.02.2022 | 18:47  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 27.02.2022 | 19:30  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 27.02.2022 | 20:45  
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Gudrun Schickert aus Künzelsau | 28.02.2022 | 14:31  
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Monika Breusch aus Ellhofen | 28.02.2022 | 19:02  
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