Laufband, Ergometer und Crosstrainer: Fitnessgeräte für Zuhause

 

Vielen Menschen schwören inzwischen auf praktische Heimgeräte, mit denen sie sich Zuhause fit halten und den Gang in das überfüllte Fitnessstudio um die Ecke vermeiden. Welches Fitness-Gerät das richtige Gerät ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Trainingszielen ab.

Der Crosstrainer: Das beliebteste Fitnessgerät

Der Crosstrainer gilt mit einem Marktanteil von bis zu 70% als das populärste Fitnessgerät. Im Gegensatz zu anderen Geräten beansprucht der Crosstrainer viele Muskelgruppen und setzt auf ein intensives Herz-Kreislauf-Training. Die Wahl eines geeigneten Crosstrainers hängt von den individuellen Bedürfnissen und Trainingszielen ab, es gibt jedoch Attribute, die jeder Crosstrainer besitzen sollte. Ein Crosstrainer muss stabil sein und eine gerade Rückenposition ermöglichen, selbst wenn die Armlehnen verstellbar sind. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Pedalabstand, der zwischen 20-25 cm liegen sollte. Menschen, die Hüft-oder Gelenkprobleme haben, sollten einen geringeren Pedalabstand wählen. Ein guter Crosstrainer sollte über eine ausgeglichene Schwungmasse verfügen. Die Schwungmasse gewährleistet ein ausgeglichenes und gleichmäßiges Drehen und Rotieren- je größer die Schwungmasse ist, desto harmonischer und störungsfreier verlaufen die Bewegungen.

Idealerweise sollte die Schwungmasse mindestens 12 kg besitzen. Neben der Schwungmasse und dem Pedalabstand ist die Breme wichtig. Crosstrainer sind entweder mit einem Magnet-, oder einem Induktionsbremssystem ausgestattet. Der Unterschied besteht hier lediglich in der Erzeugung des Magnetfeldes, die Wirkungsweise ist identisch. Der Betrieb mit einem Induktionsbremssystem erfolgt meist leiser und etwas gleichmäßiger als die Funktionsweise der Magnetbremse. Weitere Faktoren sind die Anzahl der Widerstandsstufen und ein gut ausgestatteter Computer mit verschiedenen Trainingsprogrammen. Für ein effektives Training empfiehlt sich eine möglichst hohe Zahl an Trittwiderständen, im Idealfall bis zu 16 Widerstandsstufen. Der Trainingscomputer sollte leicht zu bedienen und übersichtlich sein. Damit der Crosstrainer gut in den dafür vorgesehenen Trainingsraum passt, sollte dieser im Vorfeld ausgemessen werden. Auf der Suche nach einem aktuellen Crosstrainer Test ist https://www.online-fitness-coaching.com eine gute Anlaufstelle.

Die Alternative zu einem Crosstrainer: Das Laufband

Ein Laufband ist für Sportinteressierte geeignet, die viel Wert auf konditionelle Verbesserungen und die allgemeine körperliche Fitness legen. Um ein komfortables Laufen zu gewährleisten, sollte die Lauffläche entsprechend groß sein. Die Breite und Länge sollten großzügig bemessen sein und optimalerweise 50 cm Breite und 1,50 m Länge betragen – je größer die Fläche, desto höher ist auch der Komfort und das Gefühl von Sicherheit. Das „Herz“ des Laufbands bildet der starke Motor. Anfänger kommen mit einem eher schwächeren Motor zurecht, während fortgeschrittene Läufer jedoch einen stärkeren Motor mit etwa 2 PS benötigen. Die Tragfähigkeit eines Laufbandes sollte – unabhängig vom eigenen Gewicht – mindestens 100 bis 120 kg betragen. Zu einem facettenreichen und ergebnisorientierten Laufen trägt auch ein gut ausgestatteter Computer bei. Dieser sollte mit möglichst vielen Funktionen, einer einfachen Gebrauchsweise sowie einem großen, übersichtlichen Display ausgestattet sein.

Allgemeine Hinweise zum Training mit Crosstrainern, Laufbändern und Ergometern

Ein Training in den eigenen vier Wänden erfordert vor allem eins: viel Disziplin. Motivation ist notwendig, um das selbst gesteuerte Fitnessprogramm durchzuhalten und die eigenen Ziele umzusetzen. Auch schmerzende Gelenke sollten keine Ausrede sein, da viele Fitnessgeräte wie ein Crosstrainer oder Ergometer auch für Rehabilitanden gut nutzbar sind. Für Einsteiger empfiehlt es sich, einen Personaltrainer zu Rate zu ziehen oder den Hausarzt nach der eigenen körperlichen Verfassung zu fragen. Sportfachleute beraten gerne zu den verschiedenen Fitnessgeräten.

Im Zweifelsfall kann eine Probestunde in einem Fitnessstudio darüber Aufschluss geben, welches Gerät für den Heimbedarf am ehesten geeignet ist und zu den eigenen Bedürfnissen passt. Für den Anfang gilt: Langsam starten und die Ziele mit Bedacht setzen. Anfänger sollten sich nicht überfordern und realistisch blieben. Muskeln, Herz und Kreislauf müssen sich nach und nach auf die regelmäßige Belastung einstellen, deshalb sollte in verschiedenen Stufen mit der stufenweisen Erhöhung des Schwierigkeitsgrades gearbeitet werden. Ebenso wichtig wie das Training an sich sind die Regenerationspausen, die zur Erholung dienen. Sie möchten mehr zum Thema Fitness und Fitnessgeräte erfahren?
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