Frühstück für Frauen

Referent Jürgen Kobold beim Frühstück für Frauen im Ev. Gemeindehaus (Foto: Renate Stephan)
Eppingen: Ev. Gemeindehaus | Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich jüngst wieder zahlreiche Frauen zum gemeinsamen Frühstücken im evangelischen Gemeindehaus Eppingen. Bärbel Schleihauf begrüßte die Frauen und konnte erneut drei neue Frauen willkommen heißen. In einer Schweigeminute gedachten die Frauen der verstorbenen Brunhilde Gruner. Eine Karte mit Genesungswünschen machte die Runde und wird an Bärbel Sauer gesandt, die sich derzeit in der REHA befindet. Nach Lied Nr. 391 und Andacht las Ruth Mayer-Ullmann die Losung aus dem Alten- und Neuen Testament zum 16. März 2017 vor. Einen Tisch mit den diversen Drechselarbeiten ihres Mannes hatte Isolde Vogel aufgebaut. Insbesondere die Funktion der „Handschmeichler“ erläuterte sie ausführlich an „Assistentin“ Annerose Nagy. Natürlich bestehe kein Kaufzwang, sagte sie abschließend. Danach las Beate Brunner eine Kurzgeschichte mit dem Thema: „Von den kleinen Gesten, die den Tag erhellen“ von Peter Bachér vor. Auf Wunsch teilte nun die Organisatorin Kopien von dem Gebet „Sag‘ morgens mir ein gutes Wort“ an die Frauen aus. Nach dem gemeinsamen Frühstücken wünschte Bärbel Schleihauf fünf Geburtstagskindern alles Gute, Gesundheit und immer so viel Kraft wie gebraucht wird. Gemeinsam sangen die Frauen deren Wunschlieder und diesmal begleitete Angelika Föringer dazu am Klavier. Gast an diesem Vormittag war Jürgen Kobold, der betonte, dass er immer wieder gerne zu den „Friieschtiggsfraaue“ käme. Stolz berichtete er, dass das dritte Buch bereits in Arbeit sei. Natürlich hatte er wieder genügend „Eppinger Schbrich“ mit dabei und strapazierte damit die Lachmuskeln der Frauen an diesem vergnüglichen Vormittag. Diesmal hatte Kobold seine „Eppinger Schbrich“ exakt unterteilt in Kategorien z.B.
A = Arbeit - z.B. „en de Ärwed muss spaare, dass se lang heebd“
C = Charakter – z.B. „der glaabd aa blooß, dass de Schwaademaage die greeschd Worscht isch, un sunnschd nix“
E = Essen – z.B. „leg de uff de Bauch, dann mooint de Mage. s’wär Nacht“
F= Familie – z.B. „en Unkel wuu ebbes mitbringt, isch besser wie e Dande, wuu Klavier schbielt“
J = Jugend – z.B. „en de Jugend muss ma de Schdegge schnidze, dass ma em Alter draa laafe kann“
K = Kerle / Männer – z.B. „Der moint scheins aa, sei Lais kenn’de de Schnubfe griiege, wann er sei Kappe runderdudd“
L = Landwirtschaft – z.B. „Des Dengge soll ma de Gail iwwerlasse, die hänn greeßere Kebf“
V = Volksweisheiten – z.B. „Heiß isch’s ärschd, wann d’Hiiehner g’kochde Aaier leege“
W = Frauen / Weiber – z.B. „Die sieht vunn hinne aus wie elfe unn vun vorne wie dreivärdel zwelfe“
Organisatorin Bärbel Schleihauf bedankte sich herzlich bei Jürgen Kobold und überreichte ihm einen Gutschein. Zum Abschluss des lustigen Vormittagas beteten die Frauen gemeinsam das „Vater unser“.
Das nächste Frühstück für Frauen findet am Donnerstag, den 20. April 2017 im evangelischen Gemeindehaus statt.
(res)
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