"Frieden braucht Mut" - Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Volker Spörle gedachte auch den unzähligen Menschen mit Behinderungen, die in den Kriegsjahren abscheulich behandelt und systematisch ermordet wurden. (Foto: M.Fischer)
Der Sozialverband VdK gedachte am vergangenen Sonntag anlässlich des Volkstrauertages der Toten der beiden Weltkriege. In seiner Ansprache erinnerte Volker Spörle an das fast auf den Tag genau vor 80 Jahren beginnende, tragischste Kapitel in der Geschichte Europas. Der von Deutschland entfesselte Krieg brachte unermessliches Leid über viele Völker – Denn Krieg zerstört umfassend. Er zerstört nicht nur Städte, Häuser und Straßen - Krieg zerstört Menschen! Er verwandelt Lebende in Tote und hinterlässt in unzähligen Überlebenden tote Seelen. Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges können wir nicht ungeschehen machen. Wir gedenken am Volkstrauertag den Millionen Menschen, die durch diesen schrecklichen Krieg ihr Leben verloren haben.
Frieden schaffen und zu erhalten ist Menschenpflicht und muss unsere gemeinsame alltägliche Aufgabe sein. Frieden braucht Mut – Aber dieser Mut lohnt sich, denn er schafft die Grundlagen für ein menschliches und menschenwürdiges Leben.
Am Ehrenmal beim städtischen Friedhof in der Zentralstadt, legten der Sozialverband VdK, die Stadt Eppingen und die Reservistenkameradschaft Eppingen Kränze nieder.
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