„Jahrgang mit Pfiff“ erlebte Atemberaubendes – 51er wieder unterwegs

Schifffahrt auf dem Ammersee
Von höchsten Höhen und in tiefste Tiefen blickte jetzt die Reisegesellschaft des Jahrgangs 1951 - bekanntermaßen Eppingens „Jahrgang mit Pfiff“ - beim traditionellen Jahresausflug. Oberbayern mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, die Torflandschaft Süd-Württembergs und der Blautopf auf der Schwäbischen Alb gehörten zu den Höhepunkten der Fahrt. Michael Hacker am Steuer seines Busses lenkte das Gefährt zunächst zum Ammersee, wo die Reisegruppe unter Leitung von Klassensprecherin und Organisatorin Doris Fink an Bord eines Ausflugdampfers ging und zu einer Rundfahrt startete. Der Kurzbesuch des Klosters Andechs mit einem „Versucherle“ des berühmten Bieres schloss sich an. Danach fuhr der Jahrgang, schon die Bergriesen der Alpen im Blick, nach Ehrwald in Österreich ins Hotel unterhalb der Zugspitze. Dort blieb man für zwei Übernachtungen.
Höhepunkt der Reise, die ausschließlich bestes Frühsommerwetter bot, war am zweiten Tag der Aufstieg per Zahnradbahn vom Eibsee aus über die Gondel der Mittelstation auf die Zugspitze. Deutschlands mit 2962 Metern höchster Berg bot auf seinen rundum montierten Aussichtsplattformen atemberaubende Blicke nach Norden auf die oberbayrischen Seen und in alle anderen Richtungen auf rund 400 Alpengipfel, die sich überwiegend noch tief verschneit zeigten. Die Abfahrt in der erst Ende 2017 installierten neuen Großgondel rundete das Bergabenteuer angemessen ab. Ein Rundgang durch das nahe Garmisch-Partenkirchen beschloss einen Tag mit vielen spektakulären Eindrücken.
Die Rückreise schließlich führte zuerst in die Torfgebiete Oberschwabens. Dort erfuhren die neugierigen Eppinger bei der Fahrt mit der Torfbahn durch das Wurzacher Ried auf den Spuren der Torfstecher, was es damit auf sich hat. An zwölf Stationen werden Geschichte und Technik teils an alten und in freier Natur dem Verfall preisgegebenen Exponaten erläutert. Vorgestellt wurden auch Moor-Lebensräume, die durch den 1996 endgültig beendeten Torfabbau entstanden sind. eeindruckend, wenn auch kleiner als von vielen Gästen erwartet, zeigte sich der Blautopf nördlich von Ulm. 2200 Liter sauberes, eiskaltes und durch die Lichtbrechung wunderschön blaues Quellwasser strömen da pro Sekunde aus der Tiefe in einen kreisrunden Teich, aus dessen Überlauf sich der Fluss Blau speist. Alles bewacht vom Standbild der „schönen Blau“.
Mit diesem spektakulären Schlusseindruck im geistigen Gepäck endete die Ausfahrt schließlich wohlbehalten am Busbahnhof der Heimatstadt.
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