Wildkräuterwanderung zum Grünbrück-Feldkreuz

Sieglinde Schmid (links) erläutert die Wildkräuter
Immer mehr Menschen besinnen sich auf die heilenden Kräfte der Natur. So finden seit ein paar Jahren Wildkräuterwanderungen vermehrt Zuspruch. Bei schönem Sommerwetter führte nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Bettina Pacius-Kistler die Kräuterpädagogin Sieglinde Schmidt aus Tiefenbach (Baden) die 25 Teilnehmer entlang der ausgewählten Route zum Grünbrück-Feldkreuz. Wie im Jahr 2016 führte die Wegstrecke vom Sportgelände entlang des Feldwegs am westlichen Eselsberg und einem Teilabschnitt des Grünbrückbachs zum Zielpunkt. Mehrmals wurde die Wegstrecke etwas verlassen, um an Obstwiesen und am ehemaligen Eisweihergelände nach weiteren und besonderen Wildkräutern Ausschau zu halten. Mit großem Hintergrundwissen ausgestattet erläuterte Sieglinde Schmidt die Erkennung, Anwendung und Wirkung der gefundenen Wildkräuter. Obwohl es einige Wochen kaum geregnet hatte, waren doch allerlei Wildkräuter anzutreffen. Sieglinde Schmidt regte an, Wildkräuter nicht erst im Krankheitsfall zu verwenden. Die Teilnehmer lernten die Unterschiede von ähnlich aussehenden Pflanzen durch Riechen und Fühlen kennen. Denn Vergiftungen kommen durch Unkenntnis leider immer wieder vor. In Papiertütchen konnten die Teilnehmer kleine Kostproben von Gänsefingerkraut, Gundermann, Knoblauch, Wilder Majoran, Weißdorn und vielen anderen mehr mit nach Hause nehmen. So können zum Beispiel vom Wilden Majoran die Blätter, Blüten und Triebe verwendet werden und sollen bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten und Verdauungsproblemen hilfreich sein. Für einen gelungenen Abschluss beim Grünbrück-Feldkreuz sorgten Conny, Thorsten und Peter Veith mit Getränken und Grillwürsten. Die Ehrenvorsitzende Emma Heitlinger spendierte ein großes Kuchenblech mit Apfelstreuselkuchen.
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