Unterricht zu Zeiten der Pandemie

Eppingen: Hartmanni-Gymnasium | Preusch informiert sich am Eppinger Gymnasium

Zu Schulbeginn informierte sich der Eppinger Kreisrat und Kandidat zur Landtagswahl 2021 Dr. Michael Preusch vor Ort über die praktische Umsetzung der COVID-19 Regularien. "Die von Kommune und Behörde vorgegebenen, präventiven Maßnahmen wurden in Eppingen konsequent umgesetzt" informierte Schulleiter Ulrich Müller. "An der einen oder anderen Stelle hätte man sich eine bessere Kommunikation seitens des zuständigen Ministeriums gewünscht", so Müller weiter. Dem pflichtete Dr. Preusch bei, der durch seine Tätigkeit als Arzt sowie in der Task Force COVID-19 des Universitätsklinikums Heidelberg nicht nur medizinisch sondern auch politisch mit der Pandemie konfrontiert wird. Im Management von Corona sei in Deutschland vieles richtig gemacht worden, argumentierte Preusch und verweist auf die epidemiologischen Daten als Beleg. Probleme stellen derzeit die Vorgaben des Datenschutzes dar, die es den Schulen nicht ermöglicht, die Eltern außerhalb der schriftlichen Information mittels neuerer Medien zu kontaktieren. Der enge Kontakt zwischen Schulleitung, Kollegium und Eltern sei aber wesentlich in der Organisation entsprechender Unterrichtsformate.
"Ich bin außerdem sehr froh, dass das Thema Digitalisierung an den Schulen Fahrt aufgenommen hat, auch wenn noch viele Details geklärt werden müssen", so der Mediziner. Die dafür nötige Technologie und deren Installation dürfe nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein. Vielmehr benötige man IT-Fachpersonal, welches an den einzelnen Schulstandorten vorgehalten werden müsse." Wir benötigen die Lehrkräfte in der Planung und Gestaltung des Unterrichts und nicht in der Entwicklung von Softwarelösungen" mahnt Preusch.   
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