Kurzbeschreibung:
Gemälde des Schwäbischen Impressionismus, u. a. von Otto Reiniger, Hermann Pleuer, Hermann Umgelter, Anna Peters, Johanna Dann, Ferdinand Zix, Helene Wagner
Ausführliche Informationen:
Zum vierten Mal zeigt die Galerie Seiler eine Ausstellung zum Thema "Schwäbischer Impressionismus" mit Werken aus dem eigenen Bestand. Diese Kunstrichtung entstand um 1900 im Umkreis der Stuttgarter Königlichen Akademie als Sonderform des in Frankreich entstandenen Impressionismus. Der Impressionismus bevorzogt den lockeren, fast heftigen Pinselduktus und malerische Werte, steht also im Gegensatz zur präzisen Linie einer botanischen Zeichnung oder Kunststilen wie Realismus und Historismus. Ein besonderes Charakteristikum des Schwäbischen Impressionismus ist die tonige Farbigkeit, in der oft fein abgestimmte Braun- und Grüntöne vorherrschen. Der lange Zeit in Vergessenheit geratene Schwäbische Impressionismus wurde unlängst in der Ausstellung "Nicht Ausdruck, sondern Eindruck malen - Schwäbische Impressionistinnen" in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen wiederentdeckt, zu der die Galerie Seiler einige Leihgaben beitragen konnte. Aktuell zeigt das Museum Frieder Burda in Baden-Baden die Ausstellung "Impressionismus in Deutschland".