Gärtnern mit dem Mondkalender

Über 40 Interessierte kamen zum Vortrag über den „Mondkalender“ von Wolfgang Haas aus Bretzfeld zum Obst- und Gartenbauverein Güglingen in die Herzogskelter.
Der Referent erläuterte den historischen Hintergrund von den Sumerern vor 6000 Jahren über Kopernikus bis zu Rudolf Steiner und Maria Thun, die seit 1962 Versuche macht.
Der Mond hat vier wesentliche Rhythmen, die er vorstellte. Beim anomalistischen Mond spielen Erdferne und –nähe eine Rolle mit Auswirkungen auf Saatgut und Blüte und Fruchtbildung.
Der zu- und abnehmende Mond mit den Mondphasen Voll- und Neumond hat erhebliche Auswirkungen auf den Safthaushalt der Pflanzen. Kurz vor Neumond geschlagenes Holz reißt nicht auf!
Bei aufsteigendem Mond ist die Kraft der Pflanzen nach oben gerichtet (günstig für oberirdische Früchte, zum Trocknen von Holz und Kräutern), der absteigende Mond ist günstig zum Pflanzen oder Umtopfen, weil die Kraft des Mondes nach unten wirkt.
Der siderische Rhythmus beschreibt den Mondlauf durch die Tierkreiszeichen; diese wirken auf die vier Elemente Feuer, Erde Luft und Wasser. Hierbei gibt es einen großen Unterschied zwischen dem astrologischen und astronomischen Kalender.
Am Schluss betonte der Referent, dass ein Mondkalender kein „Gebetbuch“ sei, aber eine durchaus wertvolle Empfehlung.
Eingestellt von: Peter Ostermann
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