Gesundheit aus dem Gemüsegarten

Viel Bekanntes berichtete Frau Renate Köller, Ernährungsberaterin aus Großheubach am Main, beim vorletzten Vortrag der Winterreihe vor etwa 30 Zuhörern.Von weggezüchteten Bitterstoffen beim Salat, die sich durch Zugabe einiger Blätter Löwenzahn ausgleichen lassen, zu langen Wässerungszeiten und einem Opiumabkömmling im weißen Saft an der Schnittstelle (Grundlage für Arzneimittel Codein) berichtete sie ebenso wie von der Wirkung des Frischpresssaftes als Schlafmittel.
Radieschen und Rettich wirken durch ihre Senfölglykoside gegen Bakterien und Pilze sogar im Darm. Das 1912 in der Schwarzwurzel entdeckte Allantoin ist heute noch der Hauptwirkstoff von Bepanthensalbe. Kartoffelpresssaft heilt Zwölffingerdarm- und Magengeschwüre. Gekochte Tomaten sind wesentlicher wertvoller für uns als roh gegessen, und Sellerie enthält tatsächlich Sexualwirkstoffe. Sehr wichtig war ihr der Hinweis, dass die kleinen Herzblätter oft ein Vielfaches an Wirkstoffen enthalten wie die Knolle selbst.
Neu war, dass Rote-Bete-Saft bei Darmkrebs helfen kann, allerdings erst bei einer täglichen Saftmenge aus einem Kilo Rote Bete! Fenchel macht einen guten Körpergeruch. Mutterkraut aus der Apotheke hilft bei Kopfweh.
Eine lebhafte Diskussion rundete den Abend ab.
Eingestellt von: Peter Ostermann
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