Bete und arbeite!

Hanspeter Wolfsberger Fotograf: Waltraud Wenzler (Foto: Waltraud Wenzler)
Übers Beten sollte Pfr. Hanspeter Wolfsberger bei der Hauptkonferenz des Süddeutschen Gemeinschaftsverbandes in Heilbronn sprechen. "Wie betete Jesus?", fragte er deshalb. Für Jesus hatte das Gespräch mit seinem Vater Vorrang. Morgens vor Tagesanbruch stand er auf und verließ das Haus, um zu beten. Jesus betete regelmäßig alleine, doch er legte auch Wert darauf, mit seinen Jüngern gemeinsam zu beten. Er forderte sie dazu auf, "echt" zu beten, Gott offen zu sagen, was ihnen auf dem Herzen lag. Ausgehend von der Benediktinerregel "ora et labora" wies Wolfsberger darauf hin, dass auch bei Benedikt von Nursia das Gebet Vorrang vor der Arbeit hatte. Wenn im Kloster sieben Mal am Tag die Gebetsglocke läutete, unterbrachen die Mönche sofort ihre Arbeit und beteten.
Bei Jesus hatte das Gebet selbst dann Vorrang, wenn die Menschen sich bei ihm drängten und Hilfe suchten. Wolfsberger folgerte daraus, dass vor jeglicher Tat das Gespräch mit Gott stehen sollte. Dann könne es sein, dass der Beter von Gott den Auftrag bekomme, anzupacken. Es könne aber auch sein, dass Gott sagt: "Geh mal zur Seite, ich mach das jetzt selber."
Die Band SoulDevotion aus Steinheim fand die passende Antwort und sang: "In deiner Gegenwart bin ich am Ziel. Nichts sonst auf dieser Welt bedeutet mir so viel."
Eingestellt von: Siegtraud Östreicher
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