Vortrag "Bekanntes und Neues über Borreliose"

Karin Friz, Gesundheitslotsin, referierte am 12.11.2013 über Bekanntes und Neues zur Borreliose. Ihr Vortrag ging auf Fragen ein, die auch in Medizinerkreisen lebhaft diskutiert werden.
Sie informierte über alles, was sie über Borreliose wissen sollten: Von der Prävention über die Diagnostik, den Krankheitsverlauf und die Therapie wie auch Hintergründe zur Erkrankung.
Bemerkenswert war, dass inzwischen immer mehr Ärzte darüber informiert sind, dass es auch bei Borrelien einen Escape-Mechanismus gibt, also einen Schutz- und Tarnmechanismus gegenüber dem Immunsystem. Bisher wurden von den meisten Ärzten die Konsequenzen aus dieser Tatsache weder bei der Diagnostik noch bei der Therapie berücksichtigt - mit entsprechend fatalen Folgen für viele Patienten. So wurde viel zu oft die Borrelien-Infektion chronisch und dann die Folgekrankheiten als "Post-Lyme-Syndrom" bagatellisiert.
Um schwerwiegende Gesundheitsprobleme nach scheinbar austherapierten akuten Borreliosen zu vermeiden, sollte jeder gewissenhaft eine Infektion durch Zecken oder andere Stechinsekten vermeiden. Es wurden Mittel empfohlen, wie Zeckenattacken vermieden bzw. Zecken schnell unschädlich gemacht werden können.
Nach dem Vortrag wurden allgemein interessierende oder ganz persönliche Fragen zur Borreliose erörtert.
LS
Eingestellt von: Lutz Sannemann
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