Wie Journalisten denken

Pressearbeit für Anti-Gewalt-Einrichtungen lautete in diesem Jahr der Titel des Fachforums, das regelmäßig vom Verein Pfiffigunde e. V. ausgerichtet wird. „Gute Pressearbeit sei nötig, um Gewalt sichtbar zu machen und ein gesellschaftliches Umdenken und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Denn nur so sei ein erfolgreicher Schutz von Frauen und Kindern möglich“, führte Stephanie Ackermann in ihrer Begrüßung aus. 15 Teilnehmerinnen aus ganz unterschiedlichen Einrichtungen wie Opferberatungsstellen und Bewährungshilfe besuchten den eintägigen Workshop, der von der Sozialarbeiterin und Journalistin Iris Enchelmaier gestaltet wurde. Vom Aufbau eines Presseverteilers über das Verfassen von Pressemitteilungen und der Organisation von Pressekonferenzen bis hin zum Thema Opfer und Medien wurde eine große Bandbreite von Inhalten theoretisch und mit praktischen Übungen bearbeitet. Stephanie Ackermann von Pfiffigunde e. V. sowie Regina Seidel-Schmidt und Andreas Specht von pro familia/Notruf, die Mitveranstalter waren, schauten am Abend in zufriedene Gesichter und zogen eine sehr positive Bilanz der Veranstaltung. Auch wenn der Weg in die Medien steinig blieb, gingen die Teilnehmerinnen doch mit vielen neuen Impulsen nach Hause.

Eingestellt von: Stephanie Ackermann
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