Auf lebensbedrohliche Einsatzlagen vorbereitet

Ca 40 Rotkreuzler, insbesondere aus der Einsatzeinheit West, nahmen an einer Fortbildung zum Thema „lebensbedrohlichen Einsatzlagen (lebEL)“ in Brackenheim teil.
Am 18. Mai 2019 fand in Brackenheim eine Fortbildung zum Thema „lebensbedrohlichen Einsatzlagen (lebEL)“ für die Einsatzeinheit West statt. Hierbei nahmen ca. 40 Rotkreuzler teil, vier davon aus Gemmingen. Unter lebensbedrohlichen Einsatzlagen versteht man insbesondere Amok- und Terrorlagen, die auch im Stadt- und Landkreis Heilbronn nicht ausgeschlossen werden können. Referent Rene Rossow ging in der vierstündigen Fortbildung zunächst auf stattgefundene bzw. verhinderte Amokläufe und Terroranschläge in den letzten 20 Jahren ein. Anschließend folgten Ausführungen zu Merkmalen und Gefahren, die bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen entstehen können, und welche Maßnahmen anzuwenden sind. Auch verschiedene Verletzungsmuster, wie beispielsweise Schuss-, Stich-, Explosions- der Brandverletzungen, die bei lebEL vorkommen können wurden durchgesprochen. Was der Rettungsdienst und die Polizei für solche Lagen vorhält wurde vom Referenten dargestellt. Weiter wurden Besonderheiten der eigenen Einsatzabwicklung und die medizinische Versorgung bei solchen Einsätzen besprochen. Zum Abschluss wurde in praktischen Übungen die Versorgung von schwer stillbaren Blutungen geübt. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst wenige lebensbedrohliche Einsatzlagen auf die Einsatzkräfte zukommen werden.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.