Zabergäuverein in Hohenhaslach

Heimatforscher Hermann Albrecht mit Ulrich Peter und anderen Teilnehmern des Zabergäuvereins in Hohenhaslach vor der Kirche Teilnehmern Fotograf: Helga El-Kothany, Ort: Hohenhaslach (Foto: Helga El-Kothany)
Zu Halbjahresveranstaltung des Zabergäuvereins kamen rund 40 Teilnehmer nach Sachsenheim- Hohenhaslach, um dort einen spannenden Rundgang mit dem versierten Heimatforscher Hermann Albrecht zu erleben. Hohenhaslach ist die größte Weinbaugemeinde der Gesamtstadt mit 240 ha Rebfläche. Schon um 800 wird Haslach (gemeint Niederhaslach) in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch (Bergstraße) erwähnt. Die „Veste Hohenhaslach“ gehörte später den Grafen von Vaihingen, die ihr auch das Marktrecht – nicht das Stadtrecht- verliehen haben. 1356 kam der Ort zu Württemberg und verlor an Bedeutung, weil er in die Randlage der Grafschaft geriet.
Eine Reihe bedeutender Bauten wie Kirche St.Georg , ehemaliges und heutiges Pfarrhaus, ehemaliges Rathaus und ehemaliges Rüsthaus, Kelter und Teile der Dorfmauer zeugen von der Bedeutung Hohenhaslachs. Bei einer Kirchenrenovierung wurden wertvolle frühgotische Fresken freigelegt. 1813 musste der Kirchturm nach einem Unwetter abgerissen werden und bekam ein einfaches, niedrigeres Pyramidendach. 2 km entfernt lag das ehemalige Zisterzienserkloster Rechentshofen. Noch gehört die Domäne dem Haus Württemberg, soll aber bald verkauft werden. Die Burg Bromberg bei Ochsenbach wurde bereits 1824 abgebrochen. Ein Gang mit nachhaltigen Eindrücken! sz
Eingestellt von: Heidrun Lichner
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