Jehovas Zeugen aus der Region sind bestürzt über neueste Vorfälle gegenüber Glaubensmitglieder in Russland

Über die neuesten Vorfälle gegenüber Jehovas Zeugen in Russland, äußern sich auch die Mitglieder der regionalen Gemeinden besorgt. Wie bekannt wurde, stürmte der Inlandsgeheimdienst einen Gottesdienst von Jehovas Zeugen in Oryol.

15 Polizisten darunter auch Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB stürmten am Donnerstag, den 25. Mai einen Gottesdienst von Jehovas Zeugen in Oryol. Die Polizisten machten Kopien der Ausweise aller Anwesenden, beschlagnahmten ihre elektronischen Geräte und forderten sie auf, schriftliche Erklärungen abzugeben. Anschließend folgten Durchsuchungen der Privatwohnungen von Zeugen Jehovas in Oryol.

Der FSB nahm auch Dennis Christensen, einen dänischen Staatsbürger, zunächst über Nacht in Haft. Am nächsten Tag ordnete das Bezirksgericht in Oryol an, dass Dennis Christensen bis zu Abschluss der Ermittlungen des FSB in Untersuchungshaft bleibt. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine langjährige Haftstrafe.

Dieser Vorfall ist der jüngste von bereits über 40 Fällen von Aggressionen gegenüber Jehovas Zeugen seit dem Urteil des Obersten Gerichtshofs am 20 April. Mit Dennis Christensen ist nun erstmal auch ein ausländischer Staatsbürger betroffen.

Weitere Information finden Sie unter: https://www.jw.org/en/news/releases/by-region/russ...


Udo Roller
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Carolin Kirsch aus Heilbronn | 06.06.2017 | 14:06  
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