Dringender Wohnungsbedarf

Die Heilbronner Aufbaugilde braucht mehr bezahlbaren Wohnraum und Unterstützung bei ihren vielfältigen Aufgaben. Das war die Erkenntnis der vom SPD-Ortsverein Heilbronn veranstalteten „Vor Ort“-Aktion im neuen Gildetreff UWi 26 in der Wilhelmstraße. Reiner Knödler, einer der Aufbaugilde-Geschäftsführer, betonte, das Unterstützungszentrum habe sich besser in die Umgebung integriert als von manchen befürchtet. Das Hauptproblem: In Heilbronn besteht Wohnungs-Bedarf für sozial Benachteiligte. Auch seien derzeit keine Wohnungen im Rahmen der Mietobergrenze von 330 Euro zu finden, was die Problematik verschärfe. Knödler: „Die Stadt muss die Grenzen erhöhen, den Bau von Sozialwohnungen fördern und Grundstücke bereitstellen, um auch Privat-Initiativen zu unterstützen.“ Wichtig sei auch, die 2006 eingerichtete Winter-Unterkunft für vom Erfrierungstod bedrohte Menschen zu erhalten. Sie soll der BUGA 2019 weichen, obwohl die Nutzung außerhalb der vom Frühjahr bis Frühherbst dauernden Gartenschau liegt. Ortsvereinsvorsitzende Heidrun Landwehr kündigte an, dass die Heilbronner SPD das Thema Wohnraum zu einem Schwerpunkt machen und an Gemeinderat und Verwaltung herantreten werde, um auch die Anliegen der Aufbaugilde zu unterstützen. Teilnehmer an der Veranstaltung spendeten spontan. GS
Eingestellt von: Gerhard Schwinghammer
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