7. blacksheep Festival – Live im Bonfelder Schlosshof

Stefanie Heinzmann ist der Topact des blacksheep Festivals am Donnerstag, 18. Juni. Foto: Michaela Keicher
 
La Brass Banda rockt das blacksheep Festival am Freitag, 19. Juni. Foto: privat

Wenn die Tage am längsten sind, lädt die blacksheep Kulturinitiative wieder zu drei Tagen voller Lebensfreude nach Bonfeld ein. Von Donnerstag, 18. Juni, bis Samstag, 20. Juni spielen dort 17 Bands. Topacts sind Ray Wilson mit Genesis Classic und Stefanie Heinzmann, Fischer-Z und La Brass Banda, Walking on Cars und Alphaville. 

Beim 7. blacksheep Festival spielen am Donnerstag, 18. Juni, ab 18.30 Uhr (Einlass: 18 Uhr) die in den Niederlanden sehr angesagte Band Jack and the Weathermann, gefolgt von dem Sänger Ray Wilson, dem Nachfolger von Phil Collins bei Genesis. Originalmitglied Wilson präsentiert zusammen mit seinem wunderbaren Ensemble Songs aus dem Genesis-Album „Calling all Stations“, auf dem er alle Lieder gesungen hat. Topact am ersten Festivalabend ist Stefanie Heinzmann. 

La Brass Banda

Am Freitag, 19. Juni, beginnt das Programm um 18.50 Uhr (Einlass: 18 Uhr) mit dem Amerikaner Elliott Murphy, der im New York der 70er Jahre zu einer ganz neuen Szene gehörte: den intellektuellen Rock-Troubadouren und Storytellern. Eine Vertreterin der jüngeren Generation ist die kraftvolle Toby Beard aus Australien, die am Freitag ab 18.55 Uhr auf der Kornspeicherbühne das Publikum mit einer Mischung aus Soul, Blues, Folk, Rock und einem Schuss Gypsy mitreißen wird.

Die Publikumslieblinge von 2017 hießen Steve’n’Seagulls. Noch cooler, noch stürmischer und noch charmanter als damals werden sie heuer auf der Schlossparkbühne ihre Bluegrass-Version klassischer Rock-Tracks spielen. Auf die Finnen folgt die Band HISS mit ihrem nicht weniger schwungvollen Polka’n’Roll. Seit 25 Jahren stehen die Musiker um Stefan Hiss auf der Bühne. Bereits über 40 Jahre im Musikgeschäft ist Fischer-Z. Frontman John Watts ist ein New-Wave- und Rockmusiker, der mit Hits wie „Marliese“ bekannt wurde. 

Eine Band, die aktuell nur noch vor ausgebuchten Rängen spielt, ist La Brass Banda, der absolute Topact am Freitagabend ab 23.05 Uhr. Ihre „vogelwuiden Konzerte“ mutieren regelmäßig zu treibenden Dancefloor-Areas, und so lädt das siebenköpfige Blasorchester aus Bayern dazu ein, das Leben zu feiern, ein flottes Tänzchen auf den Rasen zu legen und eine gute Zeit beim blacksheep Festival zu haben.

Walking on Cars

Die Freifahrt gilt für alle Tage, auch für den Samstag, 20. Juni, der traditionell der längste Festivaltag mit den meisten Gruppen und Künstlern im Rahmenprogramm ist. Das Gelände wird dann bereits um 14.30 Uhr geöffnet. Ab 15.30 Uhr spielt auf der Kornspeicherbühne der Gewinner des 7. blacksheep Bandcontests um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis gefolgt von den Red Hot Chilli Pipers, die Dudelsackmusik mit Rock’n’Roll kombiniert. Das Damen-Trio Sweet Alibi kommt aus Kanada und begeistert seit 2009 Fans in Nordamerika und Europa mit ihrem Folk-Pop-Sound. Amistat aus Australien ist das männliche Pendant dazu: Die Zwillinge Josef und Jan Prasil faszinieren mit ihrer eher intimen Musik.

Auch bei blacksheep gibt es ab und zu waschechten Folk, allerdings nicht nur von Schotten und Iren: Und so wird die italienische Ausnahmeband Uncle Bard & The dirty Bastards ihr Versprechen von der Paddy’s Night 2019 wahrmachen und sich erneut auf den Weg zu blacksheep begeben. Der Pre-Headliner des Festival-Samstages ist Walking on Cars, eine junge irische Band, die in ihrem Heimatland seit längerem für Furore sorgt und auch bei uns große Hallen ausverkauft. Neben U2 und den Cranberrys sind Walking on Acts das Aushängeschild eines Landes, das an großartigen Musikern nicht gerade arm ist. Mit Alphaville kommt schließlich eine Gruppe zu uns, die sich in den 80er Jahren mit Hits wie „Big in Japan“ oder „Sound like a Melody“ international einen Namen gemacht. Sie ist eine Legende, aber im wahrsten Sinne des Wortes „Forever young“.

Ticketinformationen und HNV

Wer sein Auto zu Hause stehen lassen will, kommt per Stadtbahn und Bus-Shuttle: Der Fahrpreis ist dank einer Kooperation mit dem HNV im Ticket inbegriffen. Tickets zu allen Veranstaltungen gibt es in den Geschäftsstellen der Heilbronner Stimme und der Hohenloher Zeitung, bei Reservix und in ausgewählten Vorverkaufsstellen der Region. Ausführliche Infos dazu auf www.blacksheep-kultur.de.



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